Die unterschiedlichen Akteur:innen, die sich für Menschen in besonderen Lebenssituationen einsetzen, vorzustellen, sie zu vernetzen und sie dabei von gemeinsamen Erfahrungen und Expertisen profitieren zu lassen – das waren die Ziele des ersten Netzwerktreffens „Zukunft für Nottuln“.
Dazu eingeladen hatten die Gemeinde Nottuln, die Alzheimer Gesellschaft im Kreis Coesfeld e.V., der Teilhabebeirat sowie das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz (Region Münster und des westlichen Münsterlandes).
Vertreterinnen und Vertreter aus zwölf Nottulner Einrichtungen und Organisationen waren der Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt stand zunächst die Frage, mit welchen Schwierigkeiten sie sich in ihrer Arbeit konfrontiert sehen. Dabei nannten sie fehlendes Wissen über Akteur:innen oder Veranstaltungen genauso wie, dass es auch Dopplungen von Veranstaltungen gebe. Ein weiteres Manko war das Fehlen einer gemeinsamen Plattform, auf der sie sich organisieren und austauschen können.
Die Teilnehmer:innen wünschen sich zudem mehr Wertschätzung für die Arbeit, die sie alle ehrenamtlich leisten. Auch machten sie deutlich, dass sie einander nicht als Konkurrent:innen begreifen möchten, sondern als Gemeinschaft von Ehrenamtlichen, die sich zusammen für Menschen in besonderen Lebenssituationen einsetzen.
Um künftig besser miteinander zu arbeiten, möchten die Teilnehmer:innen dieses ersten Netzwerktreffens ein Konzept entwickeln, mit dem es gelingen soll, weitere Ehrenamtliche zu gewinnen, und die Öffentlichkeitsarbeit und Informationsweitergabe in Kooperation mit der Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde zu verbessern. Auch soll es einen „Markt der Möglichkeiten“ als gemeinsame Veranstaltung geben.
Ehrenamtskoordinatorin Vanessa Kalkhoff zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des ersten Treffens: „Es wurde deutlich, dass alle Akteurinnen und Akteure zusammen etwas bewirken möchten, um so die Menschen, die sich in einer besonderen Lebenssituation befinden, noch besser unterstützen zu können“. Der Wunsch nach einem Netzwerk, der von der Alzheimer Gesellschaft, dem Teilhabebeirat und dem Regionalbüro angestoßen wurde, sei auf eine gute Resonanz getroffen, so Kalkhoff weiter.
Und am Ende waren sich alle einig, das Netzwerk soll weiter zusammenarbeiten und weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen. Wer mit dabei sein möchte, kann sich gerne bei der Ehrenamtskoordinatorin Vanessa Kalkhoff unter kalkhoff@nottuln.de melden. Ein Termin für das nächste Netzwerktreffen wird frühzeitig bekanntgegeben.
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Netzwerk „Zukunft für Nottuln“ ins Leben gerufen