Gutes tun im Ehrenamt

Gesellschaftliches Leben ohne die Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, wäre kaum denkbar. Ehrenamtliche sind in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu Hause. Sie arbeiten als Kulturschaffende, engagieren sich in sozialen Projekten, sind im Freizeitbereich genauso wie im Sport tätig. Die Aufgaben, die sie übernehmen, sind so vielfältig wie das gesellschaftliche Leben selbst. Dabei bereichert das Ehrenamt nicht nur das Zusammenleben unserer Gesellschaft, sondern es bietet Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe und Unterstützung.
Gesellschaftliches Engagement ist sinnvoll – und es macht Spaß. Bürgerschaftliches Engagement als  Ausgleich zum Job, als Aufgabe nach der Schule oder als sinnvolle Gestaltung des Ruhestandes – wer sich engagiert, tut sich auch selbst etwas Gutes.
 

Ehrenamtskoordination der Gemeinde Nottuln

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich mit der Ehrenamtskoordination der Gemeinde Nottuln unter der Telefonnummer 02502 942 301 oder via E-Mail unter kalkhoff@nottuln.de in Verbindung setzen. Sie ist bei den ersten Schritten in Richtung gesellschaftliches Engagement behilflich. 
 

Digitale Ehrenamtsbörse

Seit Oktober 2022 betreibt die Gemeinde Nottuln die kostenlos nutzbare App „Digitale Dörfer“. Dabei wird im Rahmen des „DorfFunk“ eine digitale Ehrenamtsbörse angeboten, in der ehrenamtliche Engagements oder Materialien angeboten und ausgetauscht werden können.
 

Informationen zum Ehrenamt

Als ehrenamtlich Tätige haben Sie nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Hier bekommen Sie Informationen zum Führungszeugnis, zum Versicherungsschutz und zum Steuerfreibetrag für Ehrenamtliche.

  • Führungszeugnis
    Die Beantragung eines Führungszeugnisses ist für ehrenamtlich Tätige kostenfrei. Seit dem 1. Mai 2010 ist die Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses für die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Kinder- und Jugendbereich vorgeschrieben.
    Für die Gebührenbefreiung ist ausschlaggebend, dass die Tätigkeit ohne Entlohnung, Vergütung oder Stundenlohn ausgeübt wird. Zudem muss die Bestätigung der gemeinnützigen Trägereinrichtung vorliegen, dass das erweiterte Führungszeugnis für eine ehrenamtliche Tätigkeit benötigt wird. Weitere Informationen über das Führungszeugnis für Ehrenamtliche sowie den Online-Antrag finden Sie hier.
  • Versicherungsschutz
    Ehrenamtliche, die in Vereinen oder Organisationen arbeiten, werden in der Regel über die Versicherungen der jeweiligen Vereine unfall- und haftpflichtversichert. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der ► Internetseite des Landes NRW.
  • Steuerfreibetrag für Engagierte
    Der Bundesrat hat 2007 das Gesetz zur weiteren Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Hiermit ergibt sich für bürgerschaftlich Engagierte die Möglichkeit eines Steuervorteils, da rückwirkend ab 1. Januar 2007 ein Freibetrag bei der Einkommenssteuererklärung eingeführt wurde. Dieser Freibetrag findet nur dann Anwendung, wenn für die ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung gezahlt wurde. 2013 wurden mit dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts die steuerfreien Übungsleiter- (§ 3 Nr. 26 EStG) und Ehrenamtspauschalen auf 2400 Euro beziehungsweise 720 Euro angehoben. 

    Weitere Infos zum Thema „Ehrenamt und Steuern” gibt es hier ► Broschüre des NRW-Finanzministeriums  „Vereine & Steuern”
     


 

 

Engagementnachweis für Organisationen und Vereine

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat 2002 als erstes Bundesland einen Engagementnachweis eingeführt – gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden und weiteren Trägern des Ehrenamtes, Wirtschaftsverbänden und Arbeitgeberorganisationen.
Der Engagementnachweis NRW ist eine Form der Wertschätzung und Anerkennung. Er öffnet seinen Inhaberinnen und Inhabern vielerorts eventuell Türen.
Anders als bei der Ehrenamtskarte NRW wird kein besonderer zeitlicher Umfang der Tätigkeit vorausgesetzt.

Ehrenamtliche erhalten den Engagementnachweis „Füreinander. Miteinander – Engagiert im Ehrenamt“ von der Organisation, für die sie tätig sind.

Die Gemeinde Nottuln hat die Ausstellungsberechtigung für den Engagementnachweis bereits erhalten – sind Sie auch dabei?

Wer kann den Engagementnachweis bekommen?
Jede und jeder, die/der sich ehrenamtlich in einer Organisation, Verein, Verband oder Kommune engagiert, die die Berechtigung haben, einen Engagementnachweis Nordrhein-Westfalen auszustellen.

Wer stellt ihn aus?
Die Organisation, in der das ehrenamtliche Engagement geleistet wird.
Eine Ausstellungsberechtigung kann beim Referat Bürgerschaftliches Engagement der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen beantragt werden.

Voraussetzungen der Organisation:
Die Organisation sollte bereits seit mindestens zwei Jahren bestehen.
Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Organisation muss vorliegen.

Vorgehen zur Ausstellungsberechtigung:
Der Antrag zur Ausstellungsberechtigung kann formlos bei der Staatskanzlei NRW (Karina Conconi) per E-Mail mit folgenden Angaben gestellt werden:

  • Bitte um Erteilung der Ausstellungsberechtigung für den Engagementnachweis
  • Name und Adresse der Organisation
  • Hinweis, seit wann die Organisation besteht und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit vorliegt
  • Angabe der Website der Organisation (wenn möglich)


Wird die Ausstellungberechtigung erteilt, erhält die antragstellende Organisation per E-Mail einen Link mit einem Passwort zum Aufruf des Formulars.

Weitere Informationen für Organisationen und Kommunen gibt es unter www.engagiert-in-nrw.de/engagementnachweis oder im Flyer, der unter diesem →Link abrufbar ist. 

Hinweise des Landessportbundes für Engagierte in Sport:www.sportehrenamt.nrw/rund-ums-ehrenamt/die-vorteile/der-engagementnachweis