Aktuelle Meldungen

Gemeindewerke bekommen 507 200 Euro an Fördermitteln

Gelder werden für den Bau einer zweiten Trinkwasserleitung in Darup und die Sprungbecken-Sanierung eingesetzt

Fördermittel in Höhe von insgesamt 507 200 Euro erhalten jetzt die Gemeindewerke Nottuln. Davon entfallen auf die Wasserversorgung Nottuln 180 000 Euro und auf das Wellenfreibad 327 200 Euro. 
Mit den 180 000 Euro für das Wasserwerk, die bereits Ende dieses Monats auf das Konto der Gemeindewerke eingehen, können 50 Prozent der Baukosten für die Herstellung einer zweiten Trinkwassertransportleitung zum Ortsteil Darup finanziert werden, wobei die Planungskosten in Höhe von 40 000 Euro nicht gefördert werden. Die reinen Baukosten belaufen sich auf rund 360 000 Euro.
Die neue Leitung erhöht die Versorgungssicherheit für den Ortsteil Darup durch Schaffung eines redundanten Trinkwassertransports – falls eine Hauptleitung ausfallen sollte.
Bereits vor einigen Jahren wurde jeweils eine zweite Trinkwassertransportleitung für die Ortsteile Appelhülsen und Schapdetten verlegt. 
„Diese zweite Leitung für Darup bildet einen weiteren wichtigen Baustein zur langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für die Gemeinde Nottuln“, erklärt Peter Scheunemann, Leiter der Gemeindewerke Nottuln. 
Im Zuge der Antragstellung haben der Kreis Coesfeld, die Bezirksregierung Münster und auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) das Projekt „Zweite Trinkwassertransportleitung für Darup“ unterstützt: Somit fließen auch Bundesmittel nach dem Wassersicherstellungsgesetz an die Nottulner Gemeindewerke.
Die Fördermittel aus dem „NRW-Plan für gute Infrastruktur“ für das Wellenfreibad in Höhe von 327 200 Euro sind ebenfalls zweckgebunden. Sie werden für die Herstellung eines neuen Sprungbeckens aus Edelstahl verwendet. Damit werden die geplanten Umbaukosten in Höhe von 594 900 Euro zu rund 55 Prozent gefördert.
„Während die Tiefbauarbeiten für die Herstellung der geplanten zweiten Trinkwassertransportleitung bereits Ende September dieses Jahres starten, ist die Umbaumaßnahme im Wellenfreibad ab September 2027 geplant“, macht Scheunemann den Zeitplan beider Maßnahmen deutlich.
Auch betriebswirtschaftlich wirken sich die Zuschüsse positiv für die Gemeindewerke aus. So können eine für das laufende Jahr geplante Kreditaufnahme für die Wasserversorgung entfallen und die Zinsaufwendungen weiterhin geringgehalten werden. Das wiederum hat einen kostenmindernden Effekt für die Trinkwassergebühren: „Alle Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Nottuln profitieren davon“, so Peter Scheunemann.

Für die Erneuerung des Sprungbeckens im Wellenfreibad wird im Herbst der Betriebsausschuss über eine Kreditaufnahme in Höhe von 267 000 Euro für das Jahr 2027 zur Finanzierung der Investitionskosten von insgesamt 594 500 Euro beraten.  Doch auch hier haben die Gemeindewerke Nottuln vorgebaut und erhoffen sich eine weitere finanzielle Unterstützung für die Sanierung des Sprungbeckens mit Hilfe eines weiteren Fördertopfs: Der Antrag dazu ist gestellt. 

Mit den beiden geförderten Projekten investieren die Gemeindewerke eine zukunftssichere Trinkwasserversorgung und in die Substanzerhaltung der Nottulner Bäder.

 

Zurück
Über eine halbe Million Euro an Fördergeldern bekommen jetzt die Gemeindewerke Nottuln für den Bau einer zweiten Trinkwasserleitung und für die Sanierung des Sprungbeckens im Wellenfreibad. Symbolbild: Pixabay/Moerschy
Gemeinde Nottuln © 2026