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Für einen zukunftsfähigen Ortskern

Konkretisierung der ISEK-Planungen „Ortskern Nottuln 2036“

Die Gemeinde Nottuln treibt die Umsetzung der geplanten Ortskernentwicklung voran. Derzeit bereitet die Verwaltung die Einreichung des Förderantrags auf Städtebaufördermittel bei der Bezirksregierung Münster vor. Parallel dazu werden erste priorisierte Maßnahmen weiter ausgearbeitet und die notwendigen Voraussetzungen für ihre Umsetzung geschaffen.
Nachdem das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Ortskern Nottuln 2036“ im Juli 2026 vom Gemeinderat beschlossen wurde, arbeitet die Gemeindeverwaltung mit großem Engagement an den nächsten Schritten.

„Mit dem beschlossenen ISEK verfügen wir über eine klare konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung unseres Ortskerns. Jetzt kommt es darauf an, die einzelnen Projekte sorgfältig vorzubereiten und Schritt für Schritt in die Umsetzung zu bringen“, erklärt Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes.
Das ISEK wurde in einem umfangreichen Beteiligungsprozess gemeinsam mit der Bürgerschaft, der Politik und weiteren Akteuren erarbeitet. Es beschreibt insgesamt zwölf geplante Maßnahmen für die kommenden zehn Jahre auf zunächst konzeptioneller Ebene. Für die Realisierung der Maßnahmen sind nun eine weitergehende Ausarbeitung sowie die Erstellung von Detailplanungen erforderlich.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger hat wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung des Ortskerns gegeben. Diese Ideen und Anregungen fließen nun in die weitere Planung ein.

Interdisziplinäres Verwaltungsteam arbeitet an Umsetzung

Die Gemeindeverwaltung hat die Arbeit am weiteren Prozess bereits unmittelbar aufgenommen. Für die Vorbereitung der Projekte ist innerhalb der Verwaltung ein interdisziplinäres und fachbereichsübergreifendes Team aktiv. Es besteht aus Mitarbeiter:innen des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt, des Gebäudemanagements, der Gemeindewerke und des Fördermittelmanagements. 
Die beteiligten Fachabteilungen bringen ihre jeweilige Expertise zusammen, stimmen die unterschiedlichen Anforderungen eng miteinander ab und treiben die Planungen kontinuierlich voran.

„Die Ortskernentwicklung ist eine komplexe Aufgabe, die nur gemeinsam und fachbereichsübergreifend gelingen kann. Unser Team arbeitet intensiv daran, die einzelnen Maßnahmen zu konkretisieren und die erforderlichen Abstimmungen frühzeitig vorzunehmen“, sagt Stadtplanerin Elisa Hohenhövel.

Gemäß den Richtlinien zum Städtebauförderprogramm können erste Planungen bereits förderunschädlich vorbereitet werden. Die Gemeinde nutzt diese Möglichkeit aktiv und kann für die vorbereitenden Arbeiten auf aktuelle Mittel aus dem Haushaltsjahr 2026 zurückgreifen. Dadurch können wichtige Planungsprozesse bereits jetzt begonnen und kontinuierlich weitergeführt werden.

Mehrere bauliche Maßnahmen bereits in Vorbereitung

Zu den baulichen Maßnahmen, die in den kommenden Jahren vorrangig umgesetzt werden sollen und für die bereits jetzt mit deren Planung begonnen wurde, gehören:

- der barrierefreie Umbau der Aschebergschen Kurie einschließlich der Neuordnung eines barrierefreien und öffentlich zugänglichen WC,

- der Umbau beziehungsweise die Umnutzung sowie die städtebauliche Integration des Grundstücks Kastanienplatz 11 (ehemaliger Alter Kindergarten)

- der Bau des Bürgerforums sowie

- die Umgestaltung des Platzes vor der Aschebergschen Kurie mit dem Schlaun-Denkmal.

Barrierefreiheit kommt besondere Rolle zu

Bei der Ausarbeitung der einzelnen Maßnahmen spielt die Barrierefreiheit eine besondere Rolle. Ziel ist es, einen attraktiven, zugänglichen und lebenswerten Ortskern für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Die Verbesserung der Barrierefreiheit ist jedoch nicht nur Ziel der Gemeinde Nottuln, sondern wird auch durch die Anforderungen der Städtebauförderrichtlinie verbindlich vorgegeben.

„Ein Ortskern ist dann zukunftsfähig, wenn er für alle Menschen gut erreichbar und nutzbar ist. Deshalb müssen Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität bei allen Planungen von Anfang an mitgedacht werden“, so Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes.
Neben der Barrierefreiheit ist auch der Klimawandel von besonderer Bedeutung. Eine klimaangepasste Planung wird bei allen Maßnahmen berücksichtigt.

Förderantrag soll im Oktober 2026 eingereicht werden

Die Frist zur Einreichung des Förderantrags ist für Ende Oktober 2026 terminiert. Voraussichtlich im Frühjahr 2027 erhält die Gemeinde dann den Förderbescheid. Bis dahin wird die Verwaltung die Planungen weiter konkretisieren, die einzelnen Maßnahmen vorbereiten und die notwendigen Abstimmungen vorantreiben.

Über weitere Projektfortschritte und Entwicklungen wird die Gemeindeverwaltung fortlaufend informieren. 
Weitere Informationen zum ISEK gibt es auf dieser Website. 

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Die Arbeit am ISEK ist ein interdisziplinärer Prozess: Ein Team aus verschiedenen Fachabteilungen der Gemeindeverwaltung arbeitet zusammen an der Umsetzung der Maßnahmen für einen zukunftsfä-higen Ortskern. Unser Bild zeigt Beatrix Frings vom Gebäudemanagement, Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, Stadtplanerin Elisa Hohenhövel, Junior-Stadtplanerin Lea Steinhoff und Michael Diekmann von den Gemeindewerken (v.l.) Foto: Gemeinde Nottuln
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