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Wo fehlen Fahrradbügel?

Gemeinde Nottuln sucht Ideen für die nächsten Fahrradflunder-Standorte

Ob beim Einkauf, an der Bushaltestelle, am Sportplatz oder in der Nähe wichtiger Treffpunkte: Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, braucht einen guten und sicheren Abstellplatz. Die Gemeinde Nottuln möchte deshalb gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern herausfinden, an welchen Stellen zusätzliche Fahrradbügel besonders sinnvoll wären.

Dafür kommt die „Fahrradflunder“ zum Einsatz. Die mobile Fahrradabstellanlage benötigt etwa so viel Platz wie ein Pkw-Stellplatz und bietet mit fünf Fahrradbügeln Abstellmöglichkeiten für bis zu zehn Fahrräder. Die Flunder kann unkompliziert an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden. So lässt sich über einen Zeitraum von etwa ca. sechs Monaten erproben, ob und wie stark ein Standort genutzt wird. Auf diese Weise kann die Gemeinde den tatsächlichen Bedarf ermitteln und bei positiver Resonanz dauerhafte Fahrradbügel planen.

Aktuell besitzt die Gemeinde zwei Fahrradflundern. Eine steht seit ihrer Anschaffung an der Haltestelle „Historischer Ortskern“. Dort sind im Zuge eines geplanten barrierefreien Haltestellenausbaus dauerhaft Fahrradbügel vorgesehen. Bis diese Maßnahmen umgesetzt werden können, bleibt die Fahrradflunder als praktische Übergangslösung vor Ort.

Die zweite Fahrradflunder steht derzeit am Park-and-Ride-Parkplatz Beisenbusch. Sie überbrückte dort die Zeit bis zur Fertigstellung der neuen Mobilstation, an der ebenfalls feste Fahrradbügel zur Verfügung stehen werden. Da die Mobilstation kürzlich teileröffnet wurde, wird die Fahrradflunder für einen neuen Standort frei.

Jetzt sind die Ideen der Nottulnerinnen und Nottulner gefragt: Wo fehlen aus Ihrer Sicht gute Fahrradabstellmöglichkeiten? Gesucht werden Standorte, an denen die Fahrradflunder auf einem öffentlichen Pkw-Stellplatz aufgestellt werden kann. Der Stellplatz sollte von mindestens einer Längsseite aus gut zugänglich sein. Besonders hilfreich sind Hinweise dazu, warum gerade an dem vorgeschlagenen Ort Fahrradbügel gebraucht werden – etwa, weil dort viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, in den Bus umsteigen oder wichtige Ziele wie Geschäfte, Schulen, Sport- oder Freizeiteinrichtungen in der Nähe liegen.

Geeignete Standorte können anschließend als nächster Einsatzort für die Fahrradflunder ausgewählt werden. So helfen die Hinweise aus der Bürgerschaft dabei, das Fahrradparken in Nottuln Schritt für Schritt noch besser und alltagstauglicher zu gestalten.

Vorschläge nimmt die Gemeinde per E-Mail an mobiliaet@nottuln.de entgegen.

 

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Aktuell steht die „Fahrradflunder“ am P+R Beisenbusch, wo sie sichtbar gut angenommen wird. Foto: Gemeinde Nottuln

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An der Haltestelle „Historischer Ortskern“ wird die Fahrradflunder gut angenommen, hier sollen mittelfristig feste Radbügel installiert werden. Foto: Gemeinde Nottuln

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Aktuell steht die „Fahrradflunder“ am P+R Beisenbusch, wo sie sichtbar gut angenommen wird. Fotos: Gemeinde Nottuln
An der Haltestelle „Historischer Ortskern“ wird die Fahrradflunder gut angenommen, hier sollen mittelfristig feste Radbügel installiert werden. Foto: Gemeinde Nottuln
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