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„Eine Schule, die sich wachsenden Herausforderungen stellt“

Schulministerin Dorothee Feller besuchte das Rupert-Neudeck-Gymnasium

Schulministerin Dorothee Feller war voll des Lobes, als sie in der vergangenen Woche das Rupert-Neudeck-Gymnasium (RNG) besuchte. Und das hatte sich hervorragend auf den hohen Besuch aus Düsseldorf vorbereitet – schließlich sollte die Ministerin einen guten Eindruck von der UNESCO-Projektschule in Nottuln mit nach Düsseldorf nehmen. 
Eigentlich war Dorothee Feller bereits zur Feier anlässlich der Auszeichnung des Rupert-Neudeck-Gymnasiums als UNESCO-Schule Ende des vergangenen Jahres als Gast eingeplant. Das jedoch hatte nicht geklappt. 
Aber die Ministerin hatte sehr zur Freude des Gymnasiums einen Nachholbesuch in Aussicht gestellt. „Der Besuch von Frau Feller zeigt ihre große Wertschätzung uns gegenüber“, sagte Schulleiterin Jutta Glanemann, die sich zusammen mit dem Lehrer:innen-Kollegium und den Schülerinnen wochenlang auf den Besuch, der alles in allem rund zwei Stunden dauerte, vorbereitet hatte. 
Auch was die Vorgaben und das Protokoll des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung angeht: „Ein Besuch von Kanzler Merz wäre wahrscheinlich kaum aufwendiger zu organisieren gewesen“,  schmunzelte Jutta Glanemann.
Die Ministerin und die anderen geladenen Gäste, unter ihnen Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, Gemeinderechtsdirektor Stefan Kohaus, Peter Grus als schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Münster sowie zahlreiche Vertreter:innen der politischen Parteien im Stiftsdorf erlebten, wie UNESCO-Arbeit am RNG funktioniert. 
Dazu hatten 30 Schülerinnen und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen bis zur Q1 einen Parcours mit Info-Ständen im Forum aufgebaut, die die sechs Säulen der UNESCO von „Menschenrechts- und Demokratiebildung“, „Interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Risiken und Chancen im digitalen Zeitalter“, „Weltbürger sein“ bis zu „Welterbe-Bildung“ repräsentierten. 
Dabei erlebten die Gäste engagierte und selbstbewusste Schülerinnen und Schüler, die genau wussten, wovon sie sprachen. Und die Schüler:innen erlebten während dieses Gallery-Walks und der anschließenden Schulbesichtigung eine Ministerin, die offen, zugewandt, sehr interessiert und sehr nahbar ist.
„Ich habe hier eine Schule kennengelernt, die sich den wachsenden Herausforderungen stellt und die ihr Profil als vielseitige UNESCO-Projekt-Schule schärft“, fasste Dorothee Feller ihren Besuch am Rupert-Neudeck -Gymnasium zusammen. Gleichzeitig bedankte sie sich für die große Unterstützung der Schule seitens der Kommunalpolitik und des Schulträgers: „Ohne ihre breite Zustimmung funktioniert Schule nicht.“  Das gelte in gleichem Maße auch für die Sicherung des Schulstandortes: „Alle Beteiligten müssen dabei zusammenarbeiten“, appellierte Feller an die Schule, die  Gemeindeverwaltung und an die Politik. 
Für die nächsten  Jahre hingegen ist der Schulstandort in Nottuln sicher: Beginnen doch nach den Sommerferien 84 Fünftklässlerinnen ihre Laufbahn am Rupert-Neudeck-Gymnasium – ihr Abitur legen sie dann nach neun Jahren ab. Damit ist das Turbo-Abi nach acht Jahren Gymnasium nun Geschichte. „Mit den Neuzugängen steigt die Zahl unserer Schülerinnen und Schüler auf insgesamt 564“, rechnete Glanemann vor. Es sei aber keine Zahl, auf der sich das Gymnasium ausruhen dürfe. „Wir müssen schauen, dass Schülerinnen und Schüler aus allen Nottulner Ortsteilen auf unsere Schule kommen – genauso wie solche aus Billerbeck und Havixbeck“, machte Schulleiterin Glanemann deutlich, dass eine Standortsicherung kein Selbstläufer ist. Ohne Zweifel gehört aber auch eine ständige Schärfung des eigenen Profils ein Faktor für die Standortsicherung. Mit der Auszeichnung als UNSECO-Projektschule, von denen es deutschlandweit 300 gebe, habe das Nottulner Gymnasium einen richtigen Weg eingeschlagen, ist sich Jutta Glanemann sicher: Sie sei oft Thema, wenn Eltern ihre Kinder beim Rupert-Neudeck-Gymnasium anmelden, weiß die Schulleiterin. Und Jutta Glanemann weiß auch, „dass wir als Schule alles anbieten müssen, für das wir stehen, um unser Profil zu halten.“    
    

 

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Gruppenbild mit Ministerin: NRW-Schulministerin Dorothee Feller (5.v.r.) besuchte in der vergangenen Woche das Rupert-Neudeck-Gymnasium. Fotos: Gemeinde Nottuln
Beim sogenannten Gallery-Walk lernte Dorothee Feller die sechs Säulen der UNESCO-Projektschule kennen: Unter anderem besuchte sie die Station Welterbe-Bildung.
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