Fertiggestellt ist die Umgestaltung der B525 im Bereich des Daruper Berges, informiert Straßen.NRW in einer Pressemitteilung. „Wir freuen uns, dass es uns hier gelungen ist, für alle Verkehrsteilnehmenden einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu leisten“, erklärte Manfred Ransmann, Regionalniederlassungsleiter der Straßen.NRW Niederlassung Münsterland. Die Maßnahme wurde am 31. März nach rund einjähriger Bauzeit freigegeben. An dem Termin nahmen zahlreiche Anlieger:innen teil und unterstrichen, wie wichtig insbesondere auch die neue Radwegeverbindung über den Wirtschaftsweg für sie ist.
Im Bereich des Daruper Berges im Verlauf der B525 entstand eine sogenannte „2 plus 1“-Führung. Mit der Umgestaltung hat das Teilstück künftig statt einer zwei Fahrspuren in Richtung Nottuln, um aus Richtung Coesfeld kommend eine sichere Überholmöglichkeit zu bieten. Neben der Umgestaltung der Bundesstraße wurde ein straßenbegleitender Wirtschaftsweg angelegt, der den landwirtschaftlichen Verkehr führt, aber insbesondere auch die Lücke im bestehenden Radwegenetz zwischen Coesfeld und Nottuln schließt. Das neue entstandene Brückenbauwerk ermöglicht es Fußgängern und Fahrradfahrern sowie dem landwirtschaftlichen Verkehr, die B525 risikofrei zu queren.
Der Landrat des Kreises Coesfeld Dr. Christian Schulze Pellengahr bedankte sich für Straßen.NRW für die schnelle Realisierung Maßnahme und die gute Baustellenlogistik. Die Strecke war nur während der Zeit des Deckenbaus voll gesperrt, ansonsten konnte der Verkehr aus beiden Richtungen kommend durch die Baustelle fließen.
Auch Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes unterstrich die gute Abwicklung und die Wichtigkeit der Maßnahme.
Der durch die Baumaßnahme entstehende Eingriff wird unmittelbar an der Strecke ausgeglichen. Im Bereich der Hofstelle Althoff wurden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen erstellt. Dazu gehört eine Aufforstung nördlich der Hofstelle sowie die Anlage von Obstwiesen und einer Allee entlang der neu zu erstellenden Hofzufahrt vom Wirtschaftsweg „Hastehausen“. Zwischen Wirtschaftsweg und Fahrbahn wird zudem aktuell eine Hecke als Sicht- und Blendschutz eine Hecke gepflanzt.
Der gesamte Bauabschnitt belief sich auf rund 1,6 Kilometer.
Die Gesamtkosten für die Umgestaltung liegen bei rund 5,2 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.