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Neues Haus füllt sich nun mit Leben

Azubi-Wohnen der Lerchenhorst eG am Bahnhof Appelhülsen ist bezugsfertig/Erste Mieter:innen ziehen zum ersten November ein

„Wer hatte als Student schon so eine tolle Wohnung?“ – so und ähnlich lauteten die Kommentare der Besucherinnen und Besucher, als sie das neue Azubi-Wohnhaus an der Bahnhofstraße 70b  in Appelhülsen besichtigten, das pünktlich zum ersten November bezugsfertig geworden ist. Lediglich die Außenanlagen müssen fertiggestellt werden.
Die kommunale Wohnbau -Genossenschaft Lerchenhorst eG hatte am Mittwochnachmittag zu einer Einweihungsfeier zusammen mit Vertreter:innen der Gemeindeverwaltung und der Kommunalpolitik eingeladen. Und dabei waren alle Gäste sehr angetan von dem Projekt, welches in der näheren und weiteren Umgebung bislang noch seinesgleichen sucht. 
Später kamen noch Diana Jawish und Atal Wardak hinzu, die als erste Auszubildende von den Lerchenhorst-Vorständen Stefan Kohaus und Dominik Bomholt ihre Wohnungsschlüssel entgegennahmen. Sie waren mindestens ebenso begeistert von ihren neuen Appartements. Die 19-Jährige Diana Jawish freut sich über den hellen Raum, der mit einem großen Balkon mit Blick ins Grüne ausgestattet ist. Eine Küchenzeile mit Herd, Backofen, Mikrowelle und Spülmaschine sowie ein Bad runden die kleine Wohnung ab. 
Jawish ist angehende Zahntechnikerin, ihr Ausbildungsbetrieb ist in Nottuln. Zunächst hatte die junge Frau, die aus Herne stammt,  erfolglos nach Wohnungen in Münster gesucht, bis sie auf der Website der Gemeinde Nottuln auf das Projekt „Azubi-Wohnen“ gestoßen ist. 
Dem 31-Jährigen Atal Wardak ging es ganz ähnlich. Auch sein Ausbildungsbetrieb liegt in Nottuln, sein Wohnort befand sich bislang aber in Nordwalde. „Ich war bis zu vier Stunden täglich unterwegs“, berichtet der künftige Systemplaner für Versorgungstechnik. Er freut sich nicht nur über die schicke Erdgeschoss-Wohnung mit der kleinen Terrasse, sondern auch über deutlich entspanntere Wege zur Arbeit und zurück ins neue Zuhause. 
Nach und nach bekommen nun die neuen Bewohnerinnen und Bewohner des Azubi-Wohnens, das von der kommunalen Wohnbaugenossenschaft Lerchenhorst eG entwickelt und in knapp anderthalb Jahren gebaut wurde, in den nächsten Tagen ihre Schlüssel überreicht und können einziehen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und über einen Aufzug erreichbar. Auch ein Gemeinschaftsraum gehört zur Ausstattung. Geheizt wird umweltfreundlich mit Solaranlage und Wärmepumpe.  
Dieser gehobene Standard habe einen nachhaltigen Grund, erklärt Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes in seiner Ansprache anlässlich der Einweihung des Gebäudes: Werde das Haus irgendwann einmal nicht mehr für Auszubildende gebraucht, lasse es sich problemlos umnutzen. 
Von den sechs Appartements mit einer Größe von jeweils rund 35 Quadratmetern im Erd- und Obergeschoss und der Zwei-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss des Gebäudes ist keine mehr frei. „Sie sind komplett belegt“, freut sich Stefan Kohaus, Vorstand der Lerchenhorst eG, über den Erfolg, den dieses Wohn-Projekt zeitigt.
Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes spricht von einem Leuchtturm-Projekt: „Unser Azubi-Wohnen soll jungen Menschen den Start erleichtern und ihnen zeigen: Sie sind hier willkommen.“ Er freut sich sehr darüber, dass das helle und mit viel Glas gestaltete Haus nun mit Leben gefüllt wird. 
Dadurch gewinnt nicht nur der Standort am Bahnhof Appelhülsen, so Thönnes. Auch die heimische Wirtschaft profitiert vom Azubi-Wohnen: „Unsere Unternehmen brauchen Nachwuchs. Sie bieten Ausbildungsplätze und berufliche Perspektiven. Mit diesem Wohnangebot unterstützen wir sie dabei, junge Menschen für eine Ausbildung vor Ort zu gewinnen.“ 

 

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Vertreter:innen der Gemeinde Nottuln, der kommunalen Wohnbau-Genossenschaft Lerchenhorst sowie der Kommunalpolitik machten sich am Mittwochnachmittag ein Bild vom neuen Azubi-Wohnen am Bahnhof Appelhülsen. Fotos: Gemeinde Nottuln
Diana Jawish (Mitte) nahm vom Vorstand der Lerchenhorst eG Stefan Kohaus (l.) und Dominik Bomholt den Schlüssel für ihre neue Wohnung entgegen.
Atal Wardak (Mitte) hatte Unterstützung von seinem Kollegen, als er sich von Markus Dudek (l.) von der Gemeindeverwaltung (l.) als neuer Mieter in die Haustechnik einweisen ließ.
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