Die DB InfraGO und Straßen.NRW beginnen voraussichtlich im Herbst 2026 mit den Arbeiten zur Beseitigung des Bahnübergangs in Appelhülsen. Der Bahnübergang wird künftig durch eine Eisenbahnbrücke ersetzt. Der Straßen-, Fußgänger- und Fahrradverkehr führt in Zukunft unterhalb der Eisenbahnbrücke entlang. Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken an dem Bahnübergang werden dann Geschichte sein. In die Maßnahme fließen insgesamt rund 30 Millionen Euro, die von der DB InfraGO, dem Bund und dem Land NRW getragen werden. Das schreibt Straßen.NRW in einer Pressemitteilung.
Die Arbeiten für die Realisierung der neuen Eisenbahnbrücke und die Umsetzung der neuen Straßenführung werden rund zwei Jahre dauern. In großen Teilen der Bauzeit erfolgt eine Verkehrsführung in Einbahnstraßenregelung, der Verkehr aus Appelhülsen in Richtung Senden kann weiterhin fließen. Der Verkehr aus Senden in Richtung Appelhülsen wird über Bösensell umgeleitet. Über den Beginn der Arbeiten sowie über die verkehrlichen Einschränkungen wird Straßen.NRW frühzeitig informieren. Rodungs- und Rückschnittarbeiten haben bereits stattgefunden.
Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am 12. März (Donnerstag) ab 17.30 Uhr im Schulze-Frenkings-Hof sind Anwohnende und die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich über die Maßnahme zu informieren. Die Verantwortlichen der DB InfraGO sowie von Straßen.NRW werden das Projekt vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung. Auch Vertreter der Gemeinde Nottuln werden an diesem Termin teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Bahnübergang wird durch eine Unterführung ersetzt
Deutsche Bahn und Straßen NRW starten voraussichtlich im Herbst 2026 mit den Arbeiten in Appelhülsen/Info-Veranstaltung am 12. März