Sitzung: 11.03.2025 Ausschuss Bildung und Soziales
Beschluss: einstimmig angenommen
Abstimmung: Ja: 11, Nein: 0, Enthaltung: 0
Vorlage: 035/2025
Herr Rutenbeck macht auf die Abgrenzung von inneren und äußeren Schulangelegenheiten aufmerksam. Zu inneren Schulangelegenheiten, die im pädagogischen Verantwortungsbereich der Schulen liegen, ist der Schulträger den Schulen gegenüber nicht weisungsbefugt.
Die Jugendlichen der Projektgruppe stellen sich namentlich vor. Anschließend erläutern Sie anhand einer kurzen PowerPoint-Präsentation ihre Anregung zur Einführung von Projektwochen zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen zum Thema Klimaschutz in Schulen. Erste Ideen, wie zum Beispiel das Fertigen von Seedballs, Müllsammelaktionen, Ausweitung von Tauschbörse und Flohmarkt und das Upcycling von gebrauchten Materialien werden angesprochen.
Im Anschluss erfolgt ein reger Austausch zwischen Ausschussmitgliedern und Projektteilnehmerinnen, in dem Anregungen gegeben und verschiedene denkbare Varianten aufgezeigt werden. Auch wird von Seiten der Ausschussmitglieder auf bereits in der Vergangenheit durchgeführte Umweltaktionen in Kindergärten, Schulen und von sonstigen Akteuren (zum Beispiel den Vereinen) hingewiesen.
Im Verlauf des Austausches kristallisiert sich heraus, dass die Projektgruppe sich eine Initiierung von Seiten der Schule wünscht, damit alle Schüler:innen verpflichtet sind, an der Aktion teilzunehmen. Von Seiten der Schulen hingegen wird ein Aufruf zur Klimaschutzwoche mit vielen verschiedenen Aktivitäten durch die Gemeinde als Klimaschutzkommune favorisiert, damit über die Schulen hinaus eine größere Bandbreite von Akteuren zum Mitmachen angesprochen wird. Ein weiterer Gedanke wäre eine Mischform von beiden.
Parteiübergreifend wird der Einsatz der Jugendlichen begrüßt und gelobt.
Beschluss:
Die Nottulner Schulen werden gebeten, in ihren Gremien mit der Projektgruppe die Einführung von Aktionen (oder einem Projekttag oder einer Projektwoche) zum Thema Klimaschutz zu beraten.
Die Gemeindeverwaltung wird gebeten, mit der Projektgruppe zu prüfen, ob eine Aktion für Kinder und Jugendliche zum Klimaschutz geplant werden kann.
Die Politik wird die Umsetzung auch finanziell unterstützen.
