Mit einstimmigem Beschluss wird der Tagesordnungspunkt 6 „Kulturförderung und Brauchtumspflege im Rahmen der Projektförderung“ auf TOP 4 vorgezogen, weil Ursula Schulze Tilling als Vertreterin des Kulturbeirates aus zeitlichen Gründen nicht die ganze Sitzung über anwesend sein kann.

Ausschussvorsitzender Manfred Gausebeck berichtet, dass sich in der Zwischenzeit viele Kulturförderanträge angesammelt haben, und das liegt nicht zuletzt auch daran, weil der Haushalt der Gemeinde Nottuln für dieses Jahr erst spät beschlossen werden konnte. Gausebeck sagt, dass man im Kulturbeirat lange und intensiv über die Anträge diskutiert habe.
Dr. Andrea Quadt-Hallmann (CDU) merkt an, dass sie dem Protokoll der Kulturbeiratssitzung gut entnehmen kann, dass sich alle Beteiligten sehr viele Gedanken gemacht haben. Besser kann man es nicht machen, lobt sie und fügt an, dass dadurch für sie sehr gut nachvollziehbar ist, warum Blues in Nottuln mit 2000 Euro gefördert werden solle.
Markus Wrobel  (FDP) wirft ein, dass das Protokoll eine wunderbare Transparenz schaffe, die deutlich macht, wie viel Arbeit der Kulturbeirat investiere.
Anke Zandman (Bündnis 90/Grüne) merkt an, dass die Daruper Landpartie eine höhere Förderung verdiene. Sie sei ein imageprägendes Projekt für diesen Nottulner Ortsteil.
Arnd Rutenbeck (CDU) kann diese Würdigung der Leistung der Daruper Landpartie nachvollziehen. Aber der Ausschuss solle sich nicht über die Empfehlung des Kulturbeirates hinwegsetzen. Allenfalls könne man diese Empfehlung noch einmal in den Kulturbeirat zurückgeben, mit der Bitte, noch einmal darüber nachzudenken.
Keinesfalls aber solle daraus eine politische Entscheidung gemacht werden.
Markus Wrobel (FDP) fürchtet, dass wenn solche Diskussionen entstehen, es schwierig ist, Grenzen einzuziehen. Dann sei damit am Ende die Büchse der Pandora geöffnet worden, sagt Wrobel.
Dr. Susanne Diekmann (Bündnis 90 /Grüne) möchte, dass die Entscheidung noch mal überdacht wird. Sie denke nicht, dass man auf dem Geld des Kulturetats „sitzen müsse“ und regt bei der Förderung der Daruper Landpartie auf zehn Prozent der Gesamtsumme (= 2000 Euro) zu gehen.
Sie stellt den Antrag, die Fördersumme auf 2000 Euro zu erhöhen.
Der Antrag wurde vom Ausschuss mit zwei Ja- Stimmen, acht Nein-Stimmen und einer Enthaltung mehrheitlich abgelehnt.
Abschließend empfahl der Ausschuss, den vom Kulturbeirat empfohlenen Förderungen der einzelnen Projekte zu folgen. Die Empfehlung erfolgte einstimmig.        


Beschlussvorschlag:

Die vom Kulturbeirat empfohlenen Beschlüsse werden umgesetzt.


Abstimmungsergebnis:

9 Ja- Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen