Beschluss: einstimmig angenommen

Abstimmung: Ja: 9, Nein: 0, Enthaltung: 2

Herr Dr. Schliermann sagt, dass die derzeitige Verkehrsführung für sehbehinderte Personen oder Personen, die auf einen Rollator angewiesen sind, sehr schlecht sei. Die notwendigen Laufwege sind durch viele unüberwindbare Hindernisse zugestellt. Insbesondere Schilder, Laternen, geparkte Autos, ganze Batterien von Mülltonnen und auch die aufgestellte Fahrradbox führen zu Wegeverengungen, die von eingeschränkten Personen nicht einfach zu meistern sind. Er schlägt vor, dass vorrangig die geplanten Mittel einzusetzen wären, um diese Hindernisse zu entfernen bzw. zu entschärfen. Herr Krüger antwortet, dass heute vorgeschlagen sei, dass die Knotenpunkte verbessert werden sollen. Er schlägt vor, dass die vielen vorgetragenen Aspekte in dem neu zu entwickelnden integrierten Handlungskonzept aufgegriffen und überplant werden könnten.

Herr Van de Vyle sagt, dass die Einrichtung der vorgeschlagenen taktilen Elemente sehr sinnvoll sei. Er fragt, ob mit der Umsetzung eine weitergehende barrierefrei Umplanung und notwendige Förderung hierzu gefährdet sein könnte. Herr Krüger antwortet, dass dies nicht der Fall sei. Ein großer Schritt zur Barrierefreiheit würde bereits mit der geplanten Absenkung der Übergänge erzielt werden können.


Beschlussvorschlag:

Die Ampelanlagen und Querungen der drei Knotenpunkte Dülmener Str., Niederstockumer Weg, Oberstockumer Weg werden mit Taktiler Elemente und Tonsignalen barrierefrei umgebaut.

Dem Kreis Coesfeld wird mitgeteilt, dass die Umgestaltung der Kreuzungen zu Kreisverkehrsplätzen nicht weiterverfolgt wird. Diese Maßnahme wird aus dem Straßenbauprogramm des Kreises Coesfeld entfernt.


Abstimmungsergebnis: