Vibro-Trucks lärmen heute Nacht

Seismische Untersuchungen vom 29. auf den 30. November in Appelhülsen an der Weseler Straße in Richtung Buldern


Solche Vibro-Trucks werden heute Nacht auch in Appelhülsen auf der Weseler Straße in Richtung Buldern unterwegs sein, um den Boden auf Geothermie zu untersuchen. Foto: dmt

In der Nacht vom heutigen Montag (29. November) auf Dienstag (30. November) werden viele Appelhülsener*innen Geräusche hören und Vibrationen spüren, die die Vibro-Trucks des Geologischen Dienstes NRW - Landesbetrieb (GD NRW) verursachen. Heute gegen 20 Uhr beginnt mit dieser bereits 15. Messnacht eine seismische Untersuchung auf Nottulner Gebiet, mit der der Erdboden auf mögliche Geothermie überprüft wird.
Die Messtrecke startet an der Weseler Straße in Höhe des Dorp Kamp. Von dort aus fahren mehrere Vibrationsfahrzeuge in Richtung Buldern bis zur Abzweigung Buxtrup als Ziel. 
Die schweren Lastwagen messen die Beschaffenheit des Untergrunds mit Hilfe von durch Rüttelplatten erzeugten Schallwellen, die bis zu 6000 Meter in den Boden dringen.
Dabei werden die Schwingungen der verschiedenen Gesteinsschichten zurückgeworfen und mit Geophonen (spezielle Mikrofone), die entlang der Strecke aufgebaut sind, aufgezeichnet.
Mit Hilfe der Messungen entwickeln die Geologen ein Bild des Bodens, so wie er unterhalb der Oberfläche aussieht. Dabei interessiert sie vor allem, ob sich heißes Wasser in dem kalkhaltigen Gestein befindet. Wenn alle Daten ausgewertet sind, steht fest, wo und ob sich der Einsatz von Geothermie als klimaschonender, weil CO2 neutrale Energiequelle, lohnt. 
Allerdings ist nicht überall der Einsatz von Erdwärme lohnend. Ob sie tatsächlich genutzt werden kann, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab.
Die zur Untersuchung eingesetzten Fahrzeuge sind laut und werden die Nacht über zu hören sein, macht der Geologische Dienst auf zu erwartende Beeinträchtigungen aufmerksam. 
Für die Messstrecke sind etwa 56 Anregungspunkte geplant. 
Während der Befahrung ist die Straße gesperrt, Umleitungen werden ausgeschildert. 
Bei unerwarteten Ereignissen kann es zu kurzfristigen Änderungen der Strecke kommen, teilt der GD NRW mit.
Insgesamt misst der Geologische Dienst NRW bei dieser Maßnahme entlang von zwei Messlinien. Die Erste ist 45, die Zweite 25 Kilometer lang.
Im Untersuchungsgebiet liegen die Städte und Gemeinden Billerbeck, Havixbeck, Münster, Nottuln, Rosendahl, Senden und Sendenhorst.
Mehr unter: www.seismik-muensterland.de

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