Eine neue Brücke für den Nonnenbach

Wellstraße in Appelhülsen ist für die nächsten vier Wochen nicht nutzbar/rund 155 000 Euro Baukosten


Daniel Krüger von den Gemeindewerken Nottuln (l.) und Projektbetreuer Thomas van der Giet mit dem Bauplan der neuen Brücke über den Nonnenbach in der Appelhülsener Bauerschaft Werlte. In rund vier Wochen Bauzeit soll die Brücke fertig sein. Foto: Gemeinde Nottuln

In den nächsten vier Wochen geht auf der Wellstraße in der Appelhülsener Bauerschaft Werlte nichts mehr. Dort, wo noch bis Anfang dieser Woche eine Brücke über den Nonnenbach führte, klafft nun ein tiefes Loch: Die Überführung des Wirtschaftswegs ist abgerissen worden und wird nun durch ein neues Bauwerk ersetzt.  Dafür ist der Wirtschaftsweg von beiden Seiten weiträumig abgesperrt.
Voraussichtlich in den nächsten vier Wochen sind die Arbeiten abgeschlossen, sodass die Wellstraße an dieser Stelle wieder passierbar sein wird.
Die über 40 Jahre alte Brücke über den Nonnenbach ist in die Jahre gekommen und die Widerlager, auf denen die Betonteile der Brücke auflagen, waren stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Anfangs hatte die Gemeinde Nottuln als Besitzerin dieser Brücke das Bauwerk noch mit Stützpfeilern gesichert: „Als wir vor zwei Jahren bei einer Überprüfung der Brücke die Schäden an den Widerlagern entdeckten, haben wir die Brücke mit den Stützpfeilern ausgestattet“, erklärt Daniel Krüger, Leiter der Gemeindewerke Nottuln, „sonst wären die Fahrbahnplatten irgendwann ins Rutschen gekommen.“
Jetzt ist die Zeit des Provisoriums vorbei und die alte Brücke weicht einem neuen Bauwerk, das aus insgesamt vier Fertigteilen hergestellt wird. „Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 155 000 Euro“, berichtet Daniel Krüger. Sie liegen damit deutlich unter dem Betrag von 180 000 Euro,  der dafür in den Haushalt der Gemeinde Nottuln eingestellt worden ist.
Probleme bereitet den Arbeitern der Firma Dreger Tiefbau aus Sassenberg im Moment das viele Wasser, das der Nonnenbach führt. Thomas van der Giet von der Gnegel GmbH, der das Projekt Brückenneubau im Auftrag der Gemeinde Nottuln betreut und auch die Planungen dafür übernommen hatte, berichtete, dass extra eine Pumpe im Einsatz ist. Sie führt das Wasser aus dem Teil des Baches, der vor der Baustelle liegt, über Schläuche in den Teil des Nonnenbachs zurück, der hinter der Baustelle liegt. „Die Pumpe schafft etwa 4000 Kubikmeter in der Stunde und dadurch können die  Arbeiten halbwegs im Trockenen erledigt werden“,  erklärte van der Giet bei einem Ortstermin.
Die neue Brücke hält nicht nur ein Gewicht von bis zu 40 Tonnen aus, ihr Durchlass wird auch so groß dimensioniert sein, dass er einem 25-jährlichen Regenereignis standhält, erklärt Daniel Krüger, dass das Bauwerk modernsten Standards entspricht.
Sogar an die Tiere ist gedacht worden: Eine der Auflagen beim  Bau von neuen Brücken sieht vor, dass unter der Überführung an einer Seite ein Trockengang angelegt werden muss, damit Tiere weiter direkt am Bach entlanglaufen können, ohne die Fahrbahn queren zu müssen. Und ein Brückengeländer wird die Nonnenbachfurt auch bekommen: Ein sogenanntes Aluminium-Füllstabgeländer sorgt für die  Absicherung  links und rechts  der Fahrbahn, die etwa einen halben Meter höher liegen wird, als das bei der alten Brücke der Fall gewesen war. Ebenso wird sie mit 4, 40 Meter breiter sein als die Vorgängerin. Auch diese Abmessung orientiert sich an der Größe heutiger Fahrzeuge: Sattelschlepper oder landwirtschaftliches Gerät können die neue Nonnenbachbrücke demnächst problemlos passieren.

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