Flexibel und ökologisch Auto fahren

Carsharing mit Stadtteilauto in allen Nottulner Ortsteilen/Digitale Info-Veranstaltung


Carsharing ist oft günstiger als ein eigenes Auto zu besitzen. Nach Appelhülsen könnten nun auch die anderen Ortsteile Stadtteilauto-Stationen bekommen. Foto: Gemeinde Nottuln

Im Durchschnitt stehen deutsche Autos fast 23 Stunden pro Tag ungenutzt am Straßenrand. Deswegen macht Autos zu teilen durchaus Sinn. Diese Idee wird in verschiedenen Carsharing-Angeboten wie zum Beispiel bei Stadtteilauto aus Münster preislich attraktiv und mit jahrzehntelanger Erfahrung in Organisation und Versicherung effizient umgesetzt. Dabei kann ein einziges stationsbasiertes Carsharing-Fahrzeug bis zu 20 private Wagen ersetzen.

Carsharing ist flexibel, macht die eigene Mobilität ökologischer und ist vor allem für Wenig- und Gelegenheitsfahrer:innen finanziell interessant. Bis zu einer Fahrleistung von etwa 10 000 Kilometern pro Jahr (rund 800 Kilometer pro Monat) spart das Teilen eines Autos gegenüber dem privat angeschafften Neuwagen so manchen Euro ein.
Das Thema Carsharing ist ganz aktuell, wie unlängst in der Tageszeitung zu lesen war: Demnach plant der Kreis Coesfeld mit seinen elf Kommunen gleich mehrere digitale Leuchtturmprojekte  – unter anderem den Aufbau eines Netzwerks von Mobilstationen, um mehr Raum für eine nachhaltige Mobilität zu schaffen und ist damit auf einem guten Weg zu „Smart Cities“. Das ist auch das Bestreben von Nottuln nachhaltig und dem Schapdettener Initiativkreis ZAK, in allen Gemeindeteilen Carsharing-Angebote zu etablieren, wobei es in Appelhülsen bereits seit 5 Jahren eine Stadtteilauto-Station gibt.
Vor einiger Zeit haben sich die Gruppen Nottuln nachhaltig und ZAK | Schapdettens Zukunft aktiv und kreativ gestalten das Ziel gesetzt, den Alltag nachhaltig zu verbessern. Und dazu zählt auf jeden Fall das Carsharing, da es umweltfreundlich ist, für mehr Lebensqualität sorgt und seinen Nutzer:innen im besten Fall Geld spart.
Die Firma Stadtteilauto aus Münster würde in Darup, Schapdetten und Nottuln weitere Stationen bereitstellen, wenn sich je Auto und Nutzung 10 bis 20 Kund:innen finden.
Auch in der aktuellen Pandemiesituation ist die gemeinsame Nutzung unproblematisch – solange die geltenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden.
Stadtteilauto gibt an, die Fahrzeuge je nach Auslastung spätestens alle zwei Wochen systematisch zu reinigen und die Fahrzeuginnenräume zu desinfizieren. Zusätzlich sind in allen Fahrzeugen Desinfektionsmittel vorhanden.
Deswegen sprechen trotz der Pandemie viele Gründe für die Carsharing-Nutzung: Im Augenblick gibt es rund 250 Stadtteilautos – vom Kleinwagen und Kombi bis zum 9-Sitzer und großen Transporter. Zudem verfügen Stadtteilautos im Durchschnitt nicht nur über eine moderne Ausstattung, sondern sind auch energieeffizienter, weil sie gezielter auf bestimmte Nutzungszwecke der Kundinnen und Kunden hin angeschafft werden. Außerdem ist der Anteil an Elektro-Fahrzeugen beim Carsharing deutlich höher als im privaten Bereich.

„Im ländlichen Raum ist es bisher häufig schwierig gewesen, auf ein eigenes Auto zu verzichten – auch, wenn man es eigentlich nur für wenige Fahrten bräuchte. Umso wichtiger ist es, dass diese Angebote auch außerhalb der Städte vermehrt angenommen werden. So schaffen wir einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität“, betont Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes.

Da die im Frühjahr geplanten Informationsveranstaltungen aufgrund des Pandemiegeschehens nicht stattfinden können, soll demnächst in einer digitalen Veranstaltung über das Vorhaben informiert werden. Interessierte erhalten ab sofort Info-Flyer in der Gemeinde vor dem Bürgerbüro, in der RegioNette, im Dettener Dorfladen und in der Bäckerei-Filiale in Darup oder können sich direkt an diese Ansprechpartner:innen wenden:

Stadtteilauto Münster - Tel. 0251 383230
Nottuln Nachhaltig, Sandra Johann - Tel. 01578 3944134
ZAK, Barbara Kämereit – 0172 3814914
Gemeinde Nottun, Klimaschutzbeauftragte Petra Bunzel - Tel. 02502 942 348

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