Nottuln setzt ein Zeichen für Liebe und Frieden, Respekt und Toleranz

Stilles Gedenken zum Volkstrauertag in der Friedens -und Versöhnungskapelle


Dr. Thönnes (Bürgermeister), Volker Stanko (Pfadfinderschaft), Wolfgang Stanko (Kameradschaft ehemaliger Soldaten), Robert Hülsbusch (FI Nottuln) legten in der Friedens- und Versöhnungskapelle einen Kranz nieder. Foto: Gemeinde Nottuln

Ein stilles Gedenken zum Volkstrauertag fand am Samstagnachmittag in der Friedens- und Versöhnungskapelle an der katholischen Kirche St. Martinus statt. Wegen der Corona-Pandemie musste die traditionelle Gedenkveranstaltung abgesagt werden. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, Wolfgang Stanko, Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Volker Stanko von der Pfadfinderschaft und Robert Hülsbusch für die Friedensinitiative Nottuln legten einen Kranz in der Kapelle nieder und verharrten einige Minuten in Stille. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird überall am Volkstrauertag der vielen Toten und Opfer des Krieges gedacht.
60 bis 70 Millionen Menschenleben, viele von ihnen erst in den letzten Kriegsmonaten, sind zu beklagen.
„Wir gedenken aller im Krieg Vermissten und Getöteten aus Nottuln.“ Und: „Wir gedenken aller, die durch ihr Nein zum Krieg gelitten haben und leiden.“
Die beiden Inschriften der Kapelle bringen das Erinnern auf den Punkt. Zugleich mahnt der Volkstrauertag zu Versöhnung, Verständigung und Frieden.
„Erinnern und Mahnen ist das, was uns am Volkstrauertag bleibt. Die Toten zu ehren und Verlorene zu beklagen, bedeutet die Abkehr vom Hass, bedeutet die Hinkehr zum Frieden und zur Liebe", erklärte Bürgermeister Dr. Thönnes. „In unserer Gesellschaft schwinden der Respekt vor dem Nächsten und das Bewusstsein für den Wert des Friedens: Hassreden nehmen vor allem im digitalen Raum zu und Politik verkommt vielfach zu Populismus", so der Bürgermeister weiter. Das führe zu Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung.
„Am Volkstrauertag wollen wir in Nottuln besonders an alle Kinder, Frauen und Männer denken, die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror wurden. Und wir wollen uns erinnern an diejenigen, die Widerstand gegen Unrecht, Unterdrückung und Hass leisten. Nottuln setzt ein Zeichen für Liebe und Frieden, Respekt und Toleranz. Der Kranz ist das Zeichen für unsere Erinnerung und unsere Hoffnung”, führte der Bürgermeister in seiner Ansprache aus. Zugleich bedränge die Menschen in diesem Jahr die globale Pandemie-Erfahrung, die ihnen vor Augen führe, dass innerer und äußerer Friede noch immer nicht selbstverständlich seien. „Selten wurde uns nach dem Zweiten Weltkrieg deutlicher, wie sehr wir Jesu Worte auch heute noch brauchen”, betonte Dietmar Thönnes: „Selig sind, die Frieden stiften!“

 

 

 

 

Zurück

Serviceportal

Hier finden Sie Dienstleistungen, Servicezeiten und Ansprechpartner.

Kontakt

Hausanschrift:
Stiftsplatz 7/8, 48301 Nottuln

Postanschrift:
Postfach 11 40, 48292 Nottuln

Telefon: 02502/942-0

Fax: 02502/942-224


Alle Kontakte/ Kontaktformular

Öffnungszeiten des Rathauses

Wegen der Corona-Pandemie gelten bis auf Weiteres folgende Öffnungszeiten für den Bürgerservice im Rathaus (Stiftsplatz 7/8): 

montags, mittwochs, donnerstags und freitags:  8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
montags und dienstags: 14 Uhr bis 16 Uhr
donnerstags:                    14 Uhr bis 18 Uhr

Am Dienstagvormittag sowie am Mittwochnachmittag werden die Mitarbeiter*innen in den Bürgerservice-Büros weiterhin nur nach Terminabsprache zu erreichen sein. 
Eine Terminabsprache ist unter der Rufnummer 02502 9420 oder unter der E-Mail-Adresse info(at)nottuln.de möglich.

Die Lockerungen bei den Öffnungszeiten gelten nicht für den Fachbereich „Soziales” am Stiftsplatz 11.

Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung zur Erhebung personenbezogener Daten zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus.