Nottuln ist­ ­­­­ Fairtrade - Gemeinde 

Nottuln handelt fair. Auf diese Weise setzt sich das Stiftsdorf für eine nachhaltige Entwicklung von wirtschaftlich benachteiligten Produzenten wie zum Beispiel Kleinbauern oder Plantagenbesitzer in mehr als 60 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein.
Durch den fairen Handel mit ihren Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade, Reis, Honig, Blumen und Textilien werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von mehreren Millionen Menschen verbessert.
Im September 2015 erhielt Nottuln erstmals das Siegel Fairtrade Town – verliehen vom TransFair e. V. mit Sitz in Köln.
Damit ist unsere Gemeinde eine von inzwischen 650 Kommunen in Deutschland, die den Titel „Fairtrade Town” tragen dürfen.
In den Jahren 2017 und 2019 bekam Nottuln das Fair Trade-Siegel erneut verliehen.
Doch kein Siegel ohne die Erfüllung von bestimmten Voraussetzungen: Um Fairtrade Town zu werden, war ein entsprechender Ratsbeschluss der Gemeinde Nottuln notwendig. Außerdem mussten in mindestens vier Nottulner Geschäften und zwei Nottulner Lokale fair gehandelte Produkte angeboten werden. Aber auch die Öffentlichkeit wie zum Beispiel Schulen, Vereine, Kirchen und Behörden muss sich aktiv an diesem Prozess beteiligen, indem sie fair gehandelte Produkte konsumieren, so eine weitere Forderung von „TransFair” e. V.. Ein viertes Kriterium war schließlich die Berichterstattung über den fairen Handel in den lokalen Medien.

Seit 2009 können sich Kommunen in Deutschland um den Titel „Fairtrade Town” bewerben. Nottuln beteiligte sich schließlich aufgrund der Initiative des Aktionskreises „João Pessoa” an dem Wettbewerb. Den Gedanken des „Fair Trade” verfolgte der Aktionskreis  „João Pessoa” e. V. bereits seit seiner Gründung im Jahr 1994. Zunächst hat „João Pessoa”, ein Zusammenschluss verschiedener Nottulner Gruppen, die sich für die Entwicklung der „Dritten Welt” einsetzen, an seinem Stand auf dem Wochenmarkt regelmäßig fair gehandelte Produkte angeboten. Einige Jahre später erklärte sich der Edeka-Markt Kretschmer als erstes Nottulner Geschäft bereit, fair gehandelte Produkte fest in sein Sortiment aufzunehmen. Nach und nach kamen weitere Läden und Gaststätten dazu, die nun ihrerseits fair gehandelte Produkte anbieten und verkaufen.
Ans Ausruhen denkt keiner der erfolgreichen Akteure. Im Gegenteil: Der Titel  „Fairtrade Town” ist für sie Ansporn weiterzumachen.

Bislang kann man in folgenden Geschäften in Nottuln gehandelte Produkte kaufen beziehungsweise konsumieren:

  • RegioNette Natur- und Reformwaren, Kirchstraße 1 in Nottuln
  • Blickfang Blumenhaus, Am Kirchplatz 5 in Nottuln
  • Café Longinus, Baumberg 45 in Nottuln
  • Teitekerl - Pannkokenhus, Lasbeck 43 in Havixbeck
  • Dettener Dorfladen, Roxeler Straße 10, in Schapdetten
  • Edeka-Markt Kretschmer, Daruper Straße 14 in Nottuln
  • Ratsschänke Böcker-Menke, Kirchstraße 2 in Nottuln
  • Café 18|97 am Longinusturm, Baumberg 45 in Nottuln 
  • Vegan & mehr, Martin Luther-Straße 31 in Nottuln
  • auch die Lebensmittel-Discounter bieten zum Teil Podukte mit dem Fairtrade-Siegel an

 

Weitere Informationen zum Thema Fairtrade-Gemeinde Nottuln finden sich im Flyer, der von der Gemeinde Nottuln und dem Aktionskreis  „João Pessoa” e. V. herausgegeben wurde. Er steht hier zum Download bereit. 

Kontakt
Lokale Agenda
Domherrengasse 2, 48301 Nottuln
Carola König 
Telefon: 02502 942 301
E-Mail: agenda21(at)nottuln.de