Nottuln ist­ ­­­­
Fairtrade Town- Gemeinde 

Nottuln handelt fair. Auf diese Weise setzt sich das Stiftsdorf für eine nachhaltige Entwicklung von wirtschaftlich benachteiligten Produzenten wie zum Beispiel Kleinbauern oder Plantagenbesitzer in mehr als 60 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein.
Durch den fairen Handel mit ihren Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade, Reis, Honig, Blumen und sogar Textilien werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von mehreren Millionen Menschen verbessert.
Und jetzt hat es die Baumbergegemeinde sogar schriftlich: Im September 2015 erhielt Nottuln das Siegel Fairtrade Town – verliehen vom „TransFair” e. V. mit Sitz in Köln.
Damit ist unsere Gemeinde eine von inzwischen 340 Kommunen in Deutschland, die den Titel „Fairtrade Town” tragen dürfen.
Doch kein Siegel ohne die Erfüllung von bestimmten Voraussetzungen: Um Fairtrade Town zu werden, war ein entsprechender Ratsbeschluss der Gemeinde Nottuln ebenso eine zu erfüllende Voraussetzung wie die, dass in mindestens vier Nottulner Geschäften und zwei Nottulner Lokalen fair gehandelte Produkte angeboten werden müssen. Aber auch die Öffentlichkeit wie zum Beispiel Schulen, Vereine, Kirchen und Behörden muss sich aktiv an diesem Prozess beteiligen, indem sie fair gehandelte Produkte konsumieren, so eine weitere Forderung von „TransFair” e. V.. Ein viertes Kriterium war schließlich die Berichterstattung über den fairen Handel in den lokalen Medien.

Seit 2009 können sich Kommunen in Deutschland um den Titel „Fairtrade Town” bewerben. Nottuln beteiligte sich schließlich aufgrund der Initiative des Aktionskreises „João Pessoa” an dem Wettbewerb. Den Gedanken des „Fair Trade” verfolgte der Aktionskreis  „João Pessoa” bereits seit seiner Gründung im Jahr 1994. Zunächst hat „João Pessoa”, ein Zusammenschluss verschiedener Nottulner Gruppen, die sich für die Entwicklung der „Dritten Welt” einsetzen, an seinem Stand auf dem Wochenmarkt regelmäßig fair gehandelte Produkte angeboten. Einige Jahre später erklärte sich der EDEKA-Markt Kretschmer als erstes Nottulner Geschäft bereit, einen festen Stand mit fair gehandelten Produkten einzurichten. Doch es blieb nicht bei dem einen Geschäft: Nach und nach kamen weitere Läden und auch Gaststätten dazu, die nun ihrerseits fair gehandelte Produkte anbieten und verkaufen.
Ans Ausruhen denkt keiner der erfolgreichen Akteure. Im Gegenteil: Der Titel  „Fairtrade Town” ist für sie Ansporn weiterzumachen.

 

Bislang kann man in folgenden Geschäften in Nottuln gehandelte Produkte kaufen beziehungsweise konsumieren:

  • BioNette Natur- und Reformwaren, Kirchstraße 1 in Nottuln
  • Blickfang Blumenhaus, Am Kirchplatz 5 in Nottuln
  • Café Longinus, Baumberg 45 in Nottuln
  • TEITEKERL Pannkokenhus, Lasbeck 43 in Havixbeck
  • Dettener Dorfladen, Roxeler Straße 10, in Schapdetten
  • EDEKA-Markt Kretschmer, Daruper Straße 14 in Nottuln
  • Ratsschänke Böcker-Menke, Kirchstraße 2 in Nottuln

 

 

 

 

 

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16 bis 18 Uhr