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Der Girls´ Day 2008 findet statt am Donnerstag, 24. April 2008
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag 2007 brachte einen neuen Teilnahmerekord: Insgesamt haben nun etwa 650.000 Mädchen am Girls'Day teilgenommen. 8.113 Unternehmen und Organisationen trugen sich 2007 mit 137.489 Plätzen für Mädchen auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein.
Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen am Girls'Day ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren bietet sich eine hervorragende Gelegenheit für Mädchen, Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und Kontakte herzustellen.
Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute
Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und
Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch
weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre
Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in
technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.
Hier finden Sie Daten und Fakten so wie Argumente
für einen Mädchen-Zukunftstag.
Was passiert am Girls'Day?
Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Schülerinnen Einblick in
Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in
Betracht ziehen. In erster Linie bieten technische Unternehmen und Abteilungen,
sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen am Girls'Day
Veranstaltungen für Mädchen an. Anhand von praktischen Beispielen erleben die
Teilnehmerinnen in Laboren, Büros, Werkstätten und Redaktionsräumen, wie
interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Durch persönliche Gespräche
mit Beschäftigten können die Mädchen ihren Erfahrungs- und
Orientierungshorizont erweitern. Ziel des Girls'Day ist, Kontakte herzustellen,
die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein können. Auch geht
es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen
aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen
weitreichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich
spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden
Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.
Auch Jungen können diesen Aktionstag nutzen: Sie können sich am Girls'Day intensiv mit persönlichen Berufs- und Lebenszielen auseinandersetzen. Regionale Arbeitskreise sowie Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen organisieren zusätzlich Programme für Jungen, die auf die Erweiterung ihrer Lebensperspektive und ihres Berufsspektrums ausgerichtet sind, denn auch sie orientieren sich häufig eindimensional. Viele Initiativen und Netzwerke haben sich bereits des Themas jungengerechter Förderung aktiv angenommen. Schulische und außerschulische Aktivitäten zu den Themen Berufswahlmöglichkeiten, Lebensplanung und Sozialkompetenzen richten sich gezielt an Jungen. Weitere Informationen bietet das Servicebüro Neue Wege für Jungs .
Förderung und Aktionspartner
Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der
Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für
Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der
Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
unterstützen das bundesweite Projekt. Die Lenkungsgruppe aus Vertreterinnen und
Vertretern der Aktionspartner sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der
Gleichstellungs- und Frauenministerienkonferenz (GFMK) begleiten das Projekt
inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe.
Bundesweite Koordination des Girls'Day
Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Verein
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit auf Bundesebene
koordiniert. Neben der Akquise neuer Partner und Partnerinnen bei Unternehmen,
Organisationen und Verbänden, werden die Aktionsmaterialien für die
Durchführung des Girls´Day erstellt. Die stark frequentierte Homepage der
Aktion wird täglich aktualisiert und informiert Mädchen, Unternehmen und
Organisationen, Lehrkräfte, Arbeitskreise und Eltern über den Aktionstag und
das Thema Berufsorientierung. Hier erhalten Sie Informationen über die Koordinierung
in den einzelnen Bundesländern . Darüber hinaus unterstützen mehr
als 300 regionale Arbeitskreise den
Girls'Day vor Ort.
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