Europäische Partnerschaften
Die Gemeinde Nottuln pflegt zwei europäische Städtepartnerschaften
die durch die Komitees für Städtepartnerschaft betreut werden:
| Fachbereich | Alain Tessonneau,
Hochfeldstraße 5 tes-sonne-au@t-online.de |
02502/ 6423 |
| Fachbereich | Robert
Hülsbusch,
Rudolf-Harbig-Straße 49 info@chodziez.de |
02502/ 9754 |
1. Saint-Amand-Montrond/Frankreich
| Rund zweieinhalb Stunden von Paris entfernt, im Herzen Frankreichs, liegt die erste
Partnerstadt der Gemeinde Nottuln. Saint-Amand-Montrond ist mit der kleinen Präfektur
für 14 000 Einwohner das regionale Zentrum im Süden des Departement von Cher. Im
17. und 18. Jahrhundert blühte die alte Stadt der Prinzen von Condé zur regionalen
Handelsmetropole auf. Von dKurzführer auf Fraiesem wirtschaftlichen Reichtum zeugt noch heute das
Stadtzentrum mit seinen zahlreichen historischen Bürgerhäusern der Kaufmannschaft. Landschaftlich wird die Region um St.-Amand-Montrond geprägt von den im Süden und Osten einrahmenden Wäldern von Tronçais Aufforstungen zur Eichenholzlieferung für die königliche Marine und den zahlreichen kleinen Abteien und Schlössern. Touristisch und auch wirtschaftlich ist die Infrastruktur auch für die Zukunft bestens gerüstet. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde der nunmehr über eine Dekade bestehenden Städtepartnerschaft erfolgte im März/August 1984. Weitere Infos: St.-Amand-Montrond, Place de la Republique, 18200 St.-Amand-Montrond, 0033 248 6383 00 - Fax: 0033 489 605 91. ... aktuelles: Artikel in der Berry républicain (Frankreich - St. Amand) vom 18.03.2009 - Fotovoltaik |
Für weitere Infos
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| Nottuln/St.-Amand-Montrond.
"Nottuln hat einen Freund verloren“ Der Rat der Gemeinde Nottuln wird am
Dienstag (18. Dezember) in seiner Sitzung Serge Vinçon gedenken. Wie
bereits kurz berichtet, ist der Bürgermeister von Nottulns französischer
Partnerstadt St.-Amand-Montrond am frühen Sonntagmorgen (16. Dezember) im
Alter von 58 Jahren gestorben. Er hinterlässt eine Frau und eine
erwachsene Tochter. „Die Gemeinde Nottuln trauert um einen der Väter der Städtepartnerschaft. Seit den ersten Tagen der Jumelage hat Serge Vinçon mit großem Elan und persönlicher Anteilnahme die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Saint-Amand-Montrond und Nottuln unterstützt – über fast ein Vierteljahrhundert“, würdigte Schneider in einer offiziellen Stellungnahme der Gemeinde. Weiter heißt es: „Als bekennender Europäer war ihm das Zusammenwachsen der europäischen Staaten, bei allem Wert der unverletzlichen nationalen Identität und Kultur, ein Anliegen, das er mitreißend verfolgte. Hiervon haben die Beziehungen zwischen beiden Partnerstädten in den Jahren enorm profitiert. Auf den verschiedensten Ebenen des gesellschaftlichen Lebens hat Serge Vinçon, oder besser: ’Serge‘, wie er von seinen Freunden genannt werden durfte, Kontakte und Projekte angestoßen. Mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in Nottuln entwickelte und pflegte er über die Jahre freundschaftliche Kontakte.“ Weiter heißt es in der Würdigung der
Gemeinde Nottuln: „Neben seinen politischen Fähigkeiten und Erfolgen,
neben seiner vom geraden Weg überzeugten Persönlichkeit, werden uns auch
seine Eloquenz, seine Begeisterung für Lyrik und natürlich sein
gewinnender Charme im Gedächtnis bleiben. Viele haben ihn immer wieder
als überaus menschlich erlebt.“ VON LUDGER WARNKE, NOTTULN |
Beim Fest zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft in 2004 freute sich Serge Vinçon über die vielen Freundschaften, die zwischen den Menschen in Nottuln und St. Amand entstanden sind. (Foto: Dieter Klein) |
31. August 1984: Serge Vinçon und der frühere Bürgermeister Hubert Kellermann unterzeichnen in Nottuln die Partnerschaftsurkunde. (Foto: Norbert Tiemann) |
| Inmitten hoher Moränenzüge, umgeben von weiten Wäldern und mehreren Seen, liegt die
Stadt Chodziez in Polen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1409
bereits wenige Jahre später, 1434, erhielt der Ort Stadtrechte. Aus der handwerklich
geprägten Stadt mit vorwiegend Textilherstellung und -verarbeitung entwickelte sich bald
ein regionales Zentrum. 1772 fiel Chodziez im Zuge der Teilung Polens an Preußen. 1878
änderte die Stadt ihren Namen in "Kolmar in Posen". In der Mitte des
19. Jahrhunderts erreichte die Industrialisierung Chodziez: Kaufleute errichteten
1855 die erste Fajance-Manufaktur im alten Schloss ein erster Schritt auf dem Wege
zur keramischen Industrie. 1879 kam eine Porzellanfabrik hinzu und auch im gleichen Jahr
ein Eisenbahnanschluss. 1919 wurde die Stadt wieder polnisch. Chodziez ist rund 12,76 km² groß, wobei die Wasserfläche der großen Seen, die heute zur Naherholung dienen, rund 13% der Fläche einnehmen. Ein spezifisches Mikroklima trug im Jahr 1925 zum Bau eines Sanatoriums bei. Heute zählt die Stadt rund 20.000 Einwohner und ist seit 1992 städtepartnerschaftlich mit Nottuln verbunden. Weitere Infos: Herr
Skibinski, +48 /67/ 282 35 26 Urząd Miejski, Burmistrz Miasta ul. Paderewskiego 2 64-800 Chodzież tel. (067) 28-27-212, (067) 28-29-090, (067) 28-27-171 fax (067) 28-27-232 e-mail burmistrz@chodziez.pl |
Für weitere Infos |
Die Gemeinde
Nottuln ist auch seit dem 1. Januar 1999 Mitglied der EUREGIO
alternative
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