10.04.2018

Sich für Europa engagieren: Jede Stimme zählt

„Europa und das Weimarer Dreieck zwischen Geschichte und Zukunft” ist ein gemeinsames Projekt der drei Städtepartnerschaftskomitees aus Nottuln, St. Amand-Montrond und Chodziez /Bis zum 24. April bei „On y va – auf geht’s – let‘s go” für das Nottulner Projekt abstimmen


Die Teilnehmer der deutsch-französischen Radtour an der Loire, die die beiden Städtepartnerschaftskomitees 2015 veranstalteten, tragen allesamt pinke T-Shirts als äußeres Zeichen der engen Verbundenheit. Es ist diese enge Verbundenheit der europäischen Freunde untereinander, die bei dem gemeinsamen Projekt der drei Städtepartnerschaftskomitees aus Deutschland, Frankreich und Polen in den Fokus rückt und die damit noch mehr gestärkt werden soll. Foto: Gemeinde Nottuln/Christian Wermert

Die Gemeinde Nottuln, das französische Städtepartnerschaftskomitee in St. Amand-Montrond und das polnische Städtepartnerschaftskomitee in Chodziez hatten das Gesprächs- und Konsultationsforum „Weimarer Dreieck” vor Augen, als sie über ein trinationales Europa-Projekt nachdachten und es schließlich nach dem großen Vorbild, das 1991 vom deutschen, französischen und polnischen Außenminister in Weimar gegründet wurde, ins Leben riefen.
Während sich Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski auf die Fahnen geschrieben hatten, die Politik der drei Länder abzustimmen und die europäische Integration zu stärken, geht das Projekt der drei befreundeten europäischen Länder noch mehr in die Tiefe von Europäischer Union und europäischer Geschichte.

Ihr Unternehmen trägt den Titel „Europa und das Weimarer Dreieck zwischen Geschichte und Zukunft”. Es  ist als Beitrag zu verstehen, der um das Verständnis der Bürger für die Europäische Union, ihrer Geschichte und Vielfalt wirbt.
Es soll ein Bewusstsein für die gemeinsame Geschichte und Werte und für das Ziel der Europäischen Union wecken und dabei den Frieden, die Werte der EU und das Wohlbefinden der Bevölkerung durch die Anregung von Debatten, Überlegungen und die Entwicklung von Netzwerken fördern.
Und nicht zuletzt möchten die drei beteiligten Länder eine Debatte über die Zukunft Europas anregen. Eine Debatte, die auch zur Überwindung der Europaskepsis beitragen kann.

Die Ausarbeitung des Projektes ist das Ergebnis vieler Treffen und Gesprächsrunden. Dienen soll es vor allem einem Ziel: Die Stärkung der Nachhaltigkeit von Nottulns Städtepartnerschaften, die mit Frankreich seit 1984 und mit Polen seit 1992 bestehen.
Der Austausch von hüben nach drüben und umgekehrt,  ein gemeinsames Programm für Vereine und Verbände, für Kinder und Jugendliche – all das zusammen steht für Nachhaltigkeit in den europäischen Beziehungen und ist ein Plädoyer für ein lebendiges Europa.
„Das macht das Wesen unserer Städtepartnerschaften aus”, sagt Christian Wermert von der Gemeindeverwaltung Nottuln, zu dessen Aufgaben auch die Förderung der Städtepartnerschaften gehört.
Dabei nennt Wermert als Beispiel für ein Stück gelebtes Europa das Jubiläum zum 35-Jährigen Bestehen der Partnerschaft mit St. Amand-Montrond, das im Mai des nächsten Jahres in Nottuln gefeiert wird.

Die Städtepartnerschaftskomitees der drei Länder meldeten ihr Projekt beim Ideenwettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung an. Das hatte zusammen mit dem deutsch- französischen Institut (dfi) unter dem Motto  „On y va – auf geht’s – let‘s go” dazu aufgerufen.
Mit diesem Ideenwettbewerb unterstützen Robert-Bosch-Stiftung und dfi zivilgesellschaftliches Engagement innerhalb Europas und die Arbeit zugunsten des Gemeinwohls. 
Welches Projekt nun in den Genuss von Fördergeldern und die begleitende Unterstützung durch das Team des dfi kommt, darüber kann man nun abstimmen. Dafür auf die Internetseite  http://www.auf-gehts-mitmachen.eu/abstimmung.html gehen und bis zum 24. April (Mitternacht) natürlich das Projekt von Nottuln, Chodziez und St. Amand-Montrond wählen!
Jeder Wähler hat übrigens drei Stimmen.
Die sechs Projektteams, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen können, erhalten die Förderung, und zwar in einer Höhe von bis zu 5000 Euro. Zudem unterstützt und begleitet das dfi die Projektteams bei der Umsetzung.
Unter anderem fahren die Beteiligten der siegreichen Projekte im Oktober nach Straßburg, um sich über ihre (Projekt-)Arbeit auszutauschen und um ganz im Sinne eines lebendigen Europa zu netzwerken und den europäischen Gedanken voranzubringen.

 

 

 

 


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