07.02.2018

Gemeinde Nottuln sucht Kandidaten für die Schöffenwahl 2018

Interessenten können sich bis zum 15. März um dieses Amt bewerben


Am 31. Dezember 2018 endet die Amtsperiode der ehrenamtlichen Richter –  Schöffen – an den Amts- und Landgerichten.
Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter an der strafrechtlichen Hauptverhandlung teilnehmen.

Die Schöffinnen und Schöffen sind verpflichtet, an den Sitzungen teilzunehmen, für die sie vorgesehen sind.

Von ihren Arbeitgebern sind sie hierfür freizustellen.

Für die kommenden fünf Jahre werden Personen gesucht, welche dieses Amt übernehmen wollen.
Unter www.nottuln.de/fileadmin/media/PDF/Fachbereich_5/Bewerbung_Hauptschoeffe.pdf sowie
www.nottuln.de/fileadmin/media/PDF/Fachbereich_5/Bewerbung_Jugendschoeffe-2018.pdf stellt die Gemeindeverwaltung Formulare für eine Bewerbung zum Hauptschöffen und zum Jugendschöffen zur Verfügung. 

Bis zum 15. März 2018 sammelt sie alle Bewerbungen und legt diese anschließend dem Rat der Gemeinde Nottuln vor.
Nach dessen Beschluss erfolgt eine öffentliche Auflegung und Weitergabe an das Amtsgericht.

Die eigentliche Auswahl der künftigen Schöffen geschieht durch einen Ausschuss beim Amtsgericht. Die ausgewählten Schöffen werden im Herbst des Jahres 2018 persönlich benachrichtigt.
Für die Gemeinde Nottuln sind ein Hauptschöffe und zwei Jugendschöffen für die Schöffengerichte sowie fünf Hauptschöffen und ein Jugendschöffe für das Landgericht zu bestellen.

Nachfolgend noch ein kurzer Überblick über die Voraussetzungen, die zur Annahme einer Bewerbung führen:

Bewerber  müssen die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Sie dürfen nicht aufgrund einer Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren haben, wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sein, Beschuldigte eines Ermittlungsverfahren wegen einer Tat sein, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter haben kann.

Außerdem sollen sie zu Beginn der Amtsperiode mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein, zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagslisten in der jeweiligen Gemeinde wohnen und nicht in Vermögensverfall (Insolvenz) geraten sein.

Ebenso sollten die künftigen Schöffen über eine gute geistige und körperliche Konstitution verfügen, um den Verhandlungen, oft ganztägig und unter Umständen zahlreich, folgen zu können.

Bewerber für das Amt der Jugendschöffinnen und -schöffen sollen zusätzlich über eine erzieherische Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung verfügen.
Personen, die sich in ihren Berufen jedoch bereits mit Rechtskunde intensiv beschäftigt sind, dürfen keine Schöffen werden.

Eine detaillierte Auflistung kann dem Merkblatt unter www.nottuln.de/fileadmin/media/PDF/Fachbereich_5/2018_02_14_Merkblatt_Schoeffen_002.pdf entnommen werden.

Für alle weiteren Fragen und Informationen steht Herr Teubner vom Fachbereich 5 (teubner(at)nottuln.de, Tel.: 02502/942-321) gerne zur Verfügung.


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