27.11.2018

„Diese Freundschaft ist so wichtig”

Elf Schülerinnen und Schüler aus Chodziez sind für eine Woche zu Gast in Nottuln


Elf Schülerinnen und Schüler der Grundschule Nummer 1 aus Chodziez sind für eine Woche zu Besuch in Nottuln. Unser Bild zeigt sie zusammen mit ihren elf Patenschülern des Nottulner Gymnasiums, den Lehrern Agnieszka Kaczmarowska, Pawel Idczak, der stellvertretenden Leiterin des Nottulner Gymnasiums, Jutta Glanemann, den Lehrerinnen Wiebke Tiessen und Cordula Eing sowie Bürgermeisterin Manuela Mahnke. Foto: Gemeinde Nottuln

Seit gestern Abend sind sie da: Die elf Austauschschüler unserer polnischen Partnerstadt Chodziez erreichten die Stiftsgemeinde nach rund 13 Stunden ziemlich anstrengender Busfahrt. Fürs Ausruhen hatten die Jungen und Mädchen der Grundschule Nummer 1 aus Chodziez allerdings keine Zeit.
Stattdessen unternahmen sie gemeinsam mit ihren elf Patenschülern der achten Klasse des Rupert-Neudeck-Gymnasiums, ihren Lehrern Agnieszka Kaczmarowska und Pawel Idczak sowie der stellvertretenden Leiterin des Nottulner Gymnasiums, Jutta Glanemann, den Lehrerinnen Wiebke Tiessen und Cordula Eing, die den Austausch auf der Nottulner Seite organisieren, einen Antrittsbesuch in der Nottulner Gemeindeverwaltung.  
Dort wurden sie von Bürgermeisterin Manuela Mahnke begrüßt, die die vielen Fragen der Polen nur allzu gerne beantwortete.
Ob Nottuln denn Stadtrechte habe und wie lange sie denn schon Bürgermeisterin sei, wollten sie wissen. Und selbstverständlich auch, ob sie Kinder habe und was ihre Lieblingsspeise sei: Die Jugendlichen aus Chodziez hatten sich gut auf die Fragerunde vorbereitet.
Agnieszka Kaczmarowska, die den Austausch zwischen den polnischen und deutschen Schülern schon seit einigen Jahren organisiert, musste Fragen und Antworten übrigens nicht immer dolmetschen: Die Schüler aus Chodziez stellten die Fragen auch auf Deutsch.
„Knüpft Kontakte, pflegt eure Freundschaften und genießt die Tage hier”, gab Manuela Mahnke den polnischen und den deutschen Jugendlichen abschließend mit auf den Weg.
Eine Woche lang sind die Polen nun zu Gast in Nottuln. Sie wohnen in Gastfamilien, besuchen den Unterricht der achten Klasse, nehmen an einem Kunst- und einem Sportprojekt teil und sind ziemlich oft unterwegs. Eine Fahrt nach Düsseldorf steht genauso auf dem Programm wie ein Besuch der Stadt Münster zum Schlittschuhlaufen und zum Gang über die Weihnachtsmärkte.
Der Samstag ist ein Tag für Unternehmungen in der Gastfamilie während am Sonntag schon wieder Abschied gefeiert wird: Am Montag der kommenden Woche geht es zurück in die Heimat. Ein Wiedersehen ist für Mai des nächsten Jahres geplant: Dann steht der Gegenbesuch im polnischen Chodziez an.
Jutta Glanemann, stellvertretende Leiterin des Rupert-Neudeck-Gymnasiums freut sich sehr darüber, dass der Austausch zwischen Polen und Deutschen weiter so gut funktioniert. „Obwohl ich sagen muss, dass das Interesse der deutschen Schüler an einem Austausch deutlich größer war als das der polnischen Jugendlichen”, sagte Glanemann. Jedoch blickt die stellvertretende Schulleiterin optimistisch in die Zukunft des gegenseitigen Schüleraustausches: „Wir werden mit allen Mitteln versuchen, diesen Austausch am Leben zu halten. Diese Freundschaft ist so wichtig.”      


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