06.07.2018

Datenbank und Hilfe-Telefon geplant

Projekt „Selbstständig leben im Quartier” (SliQ) geht nach drei Jahren nun dem Ende zu/Vorstellung der Fragebogen-Ergebnisse bei der Gemeindeverwaltung


Zogen eine vorläufige Bilanz des Projektes „SliQ – Selbstständig leben im Quartier” (v.l.): Nicole Ruppert (wissenschaftliche Mitarbeiterin praxisHochschule Rheine), Bürgermeisterin Manuela Mahnke, Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck, Marcus Hopp (Stift Tilbeck GmbH, Projektleiter), Marie-Claire Kühn (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Rheine) und Katja Schimanski (Stift Tilbeck GmbH, Projektkoordinatorin für Nottuln). Foto: Gemeinde Nottuln

Selbstständig dort leben und alt werden, wo man möchte. Und im Idealfall dort, wo man sich zu Hause fühlt: Nämlich im eigenen Quartier auf dem Land oder in der Stadt.
Herauszufinden, ob und wie den Menschen das gelingt, ob die Angebote in den Quartieren reichen und welche Verbesserungswünsche es gibt, war das Ziel des 2016 von der Stift Tilbeck GmbH in Havixbeck initiierten und auf eine Dauer von drei Jahren angelegten  Projektes „Selbstständig leben im Quartier” (SliQ). 

Das Team führte dafür eine Fragebogenaktion durch, die nicht nur in Nottuln und seinen Ortsteilen stattfand, sondern auch in der Stadt Rheine.
Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck bekamen vom Projektteam die Auswertung der Fragebogenaktion überreicht.
Die werde nun intensiv durchgearbeitet, versprachen Mahnke und Gellenbeck.
Das SliQ-Projekt-Team mit Marcus Hopp (Projektleiter, Stift Tilbeck), Katja Schimanski (Projektkoordinatorin für Nottuln, Stift Tilbeck), Marie-Claire Kühn (Projektkoordinatorin für Rheine, Stift Tilbeck) sowie Nicole Ruppert (wissenschaftliche Mitarbeiterin praxisHochschule Rheine) präsentierte der Gemeindeverwaltung Nottuln am vergangenen Mittwoch die Ergebnisse der Haushaltsbefragung und zog eine erste Bilanz. 

Der aus der Befragung entstandene Katalog an Ideen, Wünschen und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass sie sich intensiv mit ihren Quartieren auseinander gesetzt haben. 
Die Daruper zum Beispiel wünschen sich Mehr-Generationen-Häuser und eine Postfiliale, bei den Menschen in Schapdetten stehen ein Arzt vor Ort und bessere ÖPNV-Anbindungen auf dem Wunschzettel, die Nottulner finden einen belebteren Ortskern mit Sitz- und Ruhemöglichkeiten schön und die Appelhülsener finden, das ihrem Ort eine Drogeriemarkt sowie eine verstärkte Kinder- und Jugendarbeit gut zu Gesicht steht.

Das was machbar sei, werde die Gemeinde auch in Angriff nehmen, sagte Manuela Mahnke. Auf die Ansiedlung von Geschäften habe man als Kommune keinen Einfluss, machte die Bürgermeisterin deutlich.
Als ein wichtiges Ergebnis dieser Befragung nimmt das Projekt-Team mit, eine zentrale Telefonnummer einzurichten, unter der die Bürgerinnen und Bürger um Hilfe bei ihren Anliegen nachsuchen können.
Denn – und auch das ist ein Ergebnis der Fragebogenaktion: Die Menschen informieren sich nur selten im Vorfeld über das, was sie tun müssen, wenn zum Beispiel ein Pflegefall eintritt. Sie reagieren meist erst dann, wenn sie konkret in der Situation stecken.

Im Moment besteht die Arbeit des SliQ-Teams darin, Informationen zu allen Angeboten von Einrichtungen, Vereinen und Gruppen zu sammeln, um sie in eine Datenbank einzupflegen. Bis zum Herbst soll es eine vorzeigbare Version geben.

 

 


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