Auf neuralgische Punkte aufmerksam machen

„Katastrophen-Alarm“: Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen liegt in der Zentrale der Gemeindeverwaltung zur kostenlosen Mitnahme aus


Stellten am Dienstag die Info-Broschüre „Katastrophen-Alarm“ vor: Gaby Skusa vom Ordnungsamt der Gemeinde, Rechtsrat Stefan Kohaus und Bürgermeisterin Manuela Mahnke (v.l.). Foto: Gemeinde Nottuln

Stellten am Dienstag die Info-Broschüre „Katastrophen-Alarm“ vor: Gaby Skusa vom Ordnungsamt der Gemeinde, Rechtsrat Stefan Kohaus und Bürgermeisterin Manuela Mahnke (v.l.). Foto: Gemeinde Nottuln

Sie ist leuchtend orange, 67 Seiten stark und prallvoll mit Informationen zum Thema „Katastrophenschutz“. Seit Anfang der Woche liegt die Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in der Zentrale der Gemeindeverwaltung am Stiftsplatz 7/8 zur kostenlosen Mitnahme aus – erst einmal in einer Auflage von 250 Stück.

„Bei Bedarf können wir sie jederzeit nachbestellen“, berichtete Bürgermeisterin Manuela Mahnke während eines Pressegesprächs am Dienstag.
„Jeder sollte das Heftchen zu Hause haben“, sagte Mahnke und betonte, dass jeder Bürger auch in der eigenen Verantwortung steht, für den Katastrophenfall vorzusorgen. Es sei eben längst nicht mehr die Frage, ob es zu einem Stromausfall kommt, sondern eher wann. Und dann gelte es, vorbereitet zu sein.  
Der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ gibt Auskunft darüber, was die Bürgerinnen und Bürger selbst für ihre Sicherheit im Falle eines Falles tun können. Dabei sind nicht nur die großen Katastrophenfälle gemeint, sondern auch örtliche Schadenereignisse wie ein Starkregen oder ein starker Sturm, die unter anderem die Energieversorgung kappen könnten. Wohl jeder erinnert sich an das „Schneechaos“, das Ende November 2005 das Münsterland heimsuchte und für teilweise tagelangen Stromausfall in der Region sorgte. Damals waren die auf der sicheren Seite, die unter anderem auf einen Vorrat an Batterien, Kerzen und Lebensmitteln zurückgreifen konnten.
„Diese Broschüre macht die Menschen in guten Zeiten auf die neuralgischen Punkte aufmerksam, die in Katastrophenfällen zum Tragen kommen“, wies Rechtsrat Stefan Kohaus auf den hohen Informationsgehalt des Heftes hin.
So wichtig wie eine Individuelle Vorbereitung auf den Katastrophenfall auch ist: Die Gemeinde Nottuln lässt ihre Bürger und Bürgerinnen in einem solchen Fall nicht alleine. „Bei uns im Haus ist der Katastrophenschutz fest verankert“, betonte die Bürgermeisterin die Fürsorgepflicht, die die Gemeinde gegenüber ihren Bürgern hat. Und die besteht unter anderem darin, dass Gemeinde, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und auch der Kreis Coesfeld bei Schadenereignissen wie Großbränden, Unfällen oder Naturkatastrophen eng zusammenarbeiten, um die Bevölkerung zu schützen.
Ansprechpartnerin bei der Gemeinde Nottuln  für den Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz ist übrigens Gaby Skusa vom Ordnungsamt.

Die Broschüre „Katastrophenalarm“ steht auch im Internet auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de zur Verfügung.

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