„Die Halle wird ein richtiges Schmuckstück“

Zu Weihnachten soll die neue Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße fertig sein/Ab Anfang 2020 geht sie in Betrieb


Die neue Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße wird voraussichtlich zu Weihnachten fertig sein. Foto: Gemeinde Nottuln

Die neue Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße wird voraussichtlich zu Weihnachten fertig sein. Foto: Gemeinde Nottuln

 

 

Der Rohbau steht, jetzt sind die Feinarbeiten an der Reihe. Die Arbeiten an der neuen Dreifach-Sporthalle im Sportpark Nottuln an der Rudolf-Harbig-Straße schreiten voran. „Wir liegen im Zeitplan und im Budget“, freut sich Nottulns Beigeordnete und Kämmerin Doris Block, die am Donnerstag zusammen mit Fabian Klemann, Ingenieur für Gebäudetechnik im Fachbereich Planen und Bauen der Gemeinde Nottuln, zu einer Begehung des Gebäudes geladen hatte.

„Die Gewerke arbeiten Hand in Hand“, beschreibt Klemann das gute Tempo, mit dem sich der Bau der Halle immer weiter in Richtung Fertigstellung bewegt, „hier geht es Schlag auf Schlag und viele Arbeiten laufen parallel.“

Gerade wird der Hallenboden aufgebaut. Die Bitumenbahnen sind bereits flächendeckend auf dem 45 mal 27 Meter großen Areal verlegt und verschweißt worden. In den nächsten Wochen werden die Standklötze zur Auffütterung des Bodens installiert, gefolgt vom übrigen Sportbodenaufbau samt Schwingbodenheizung und Linoleumbelag.

„Zu Weihnachten soll die Halle fertig sein“, wagt Kämmerin Block den Blick auf das nahende Ende einer gut zweijährigen Bauzeit. „Als offizielles Datum haben wir den 20. Dezember genannt bekommen.“ Das bedeutet, dass die Halle ab Anfang 2020 in Betrieb genommen werden kann. Und damit hat eine fast viereinhalbjährige Durststrecke in Sachen Sporthalle in Nottuln ein Ende.
Später sollen sich auch die Nottulner in Form eines Tages der Offenen Tür ein Bild von ihrer neuen Dreifachhalle machen können: Erste Überlegungen dazu hat die Verwaltung bereits angestellt.

Die neue Halle an der Rudolf-Harbig-Straße hat dann rund 5, 5 Millionen Euro gekostet. Rund eine Million Euro mehr als der ursprüngliche Finanzplan es vorgesehen hatte. Preissteigerungen im Baugewerbe waren es letztlich, die für die wesentlich teurere Halle verantwortlich zeichneten.
Seit Anfang dieses Jahres unterstützt das Ingenieurbüro Schütt aus Münster als Projektsteuerer die Gemeindeverwaltung dabei, dass Bauzeiten und Kosten im Rahmen bleiben. „Wir sind dankbar für die hilfreiche Unterstützung“, sagt Doris Block.

„Die Halle wird ein richtiges Schmuckstück“, sagt Nottulns Kämmerin mit Blick auf die zweifarbige Fassade des Gebäudes aus grauem und anthrazitfarbenem Klinker. Hinzu kommen die zahlreichen Bestandteile aus Sichtbeton und Glas, welches sich vor allem im Eingangsbereich wiederfindet.

Technisch gesehen sei die Sporthalle auf dem neuesten Stand, betont Fabian Klemann, dem es sehr daran gelegen war, einen Teil diese Technik auch sichtbar zu machen wie zum Beispiel bei der Belüftung der Halle: Die Rohre des Belüftungssystems befinden sich direkt unter dem Dach der Halle.
Es ist ein äußerst leistungsfähiges System: Pro Stunde wälzt es bis zu 10 000 Kubikmeter Luft um und gibt während der Heizperiode die Wärme aus der Abluft an die kalte Zuluft ab. „Im Sommer lässt sich dieses Prinzip zur Kühlung der Halle umkehren”, erklärt Klemann und fügt an, dass die Heizungsanlage der Sporthalle an sich über das Blockheizkraftwerk der Gemeinde Nottuln betrieben wird.   
Und natürlich ist das neue Gebäude an der Rudolf-Harbig-Straße perfekt angepasst an die Ansprüche der Sportlerinnen und Sportler, die die Dreifachhalle und ihre Zusatzräume wie Umkleiden, Duschen und Toiletten künftig sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport nutzen können.
Die Höhe der Decke von über neun Metern wird auch die Trampoliner freuen: Sie können ihre höchsten Sprünge mit der notwendigen Kopffreiheit absolvieren. „Normale Sporthallen haben eine Höhe von sieben Metern“, erklärt Fabian Klemann, „unsere misst bis zu untersten Kante der Unterspannung bereits acht Meter.“
Die Zuschauer finden ihren Platz auf der Tribüne mit insgesamt 199 Sitzplätzen. Erreichen können sie sie über ein separates Treppenhaus oder den Aufzug, der Barrierefreiheit garantiert. Ein gläsernes Foyer, eine Catering-Küche sowie Toilettenanlagen runden die Ausstattung des Zuschauerbereiches ab.

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