Unterwegs in besonderer Mission

„Kein Plastik in die Biotonne”: 170 Acht- und Neuntklässler der Sekundarschule kleben am Dienstag (2. Juli) Sticker auf die Nottulner Biotonnen


„Kein Plastik in die Biotonne”: Auch die Gemeinde Nottuln beteiligt sich an der landesweiten Kampagne zusammen mit den Wirtschaftsbetrieben Kreis Coesfeld (wbc). Für einen saubereren Biomüll werden am Dienstag (2. Juli) 170 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Nottuln 3000 Aufkleber auf 3000 Nottulner Biomülltonnen anbringen. Unser Bild zeigt (v.l.) Matthias Bücker, wbc-Abfallberater, Thorsten Heck, stellvertretender Leiter der Sekundarschule, Doris Block, Beigeordnete der Gemeinde Nottuln, Stefan Bölte, wbc-Geschäftsführer, sowie Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule. Foto: Gemeinde Nottuln

Am kommenden Dienstag (2. Juli) schwärmen sie aus: 170 Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule werden an diesem Tag keinen Unterricht haben, sondern ab etwa 8.15 Uhr in Nottuln unterwegs sein, um Aufkleber auf die Biomülltonnen pappen. Ihre Mission: Die Nottulnerinnen und Nottulner damit daran erinnern, dass kein Plastik in die Biotonne gehört.
3000 Aufkleber für 3000 Mülltonnen in Nottuln haben die Acht- und Neuntklässler dabei und für alle Fälle ein Schreiben von der Gemeinde Nottuln, dass sie die Sticker gut lesbar an der Tonne anbringen dürfen.
Gabriele Warmeling von der Gemeindeverwaltung Nottuln weist darauf hin, dass die Aktion erst einmal nur in Nottuln selbst stattfindet: Die Ortsteile Darup, Schapdetten und Appelhülsen bleiben davon ausgenommen. „Wer möchte, kann sich gerne einen solchen Aufkleber bei uns im Rathaus abholen“, so Warmeling.  
Die Gemeinde Nottuln und die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld (wbc) bitten die Nottulnerinnen und Nottulner, ihre Biotonnen am Abfuhrtag (2. Juli) etwas länger an der Straße stehen zu lassen, damit alle Gefäße von den Schülerinnen und Schülern erreicht werden können.
Diese Aktion ist Bestandteil einer landesweiten Kampagne mit dem Titel „Kein Plastik in die Biotonne“. Plakate, Radiospots und Aufkleber machen darauf aufmerksam, dass dieser Störstoff nicht in den kompostierbaren Abfall gehört. Schließlich wird der zum einen für die Herstellung von Biogas gebraucht und dient zum anderen als wertvoller Kompost für die landwirtschaftlichen Flächen.

„Im Augenblick liegt der Störstoffanteil bei etwa zehn Prozent“, erklärt Stefan Bölte, wbc-Geschäftsführer, „wünschenswert aber ist Anteil von unter drei Prozent.“
Um diesem Ziel näher zu kommen, beteiligen sich auch die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld an der Kampagne, und hoffen, dass sie auf diese Weise die  Verbraucherinnen und Verbraucher für das Thema „Kein Plastik im Biomüll“ sensibilisieren können.
Stefan Bölte und wbc-Abfallberater Matthias Bücker freuen sich darüber, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Nottulner Sekundarschule die Aktion unterstützen: „Es ist schön, dass Sie sich der Sache annehmen“, lobt Bölte auch den stellvertretenden Schulleiter Thorsten Heck, der den Einsatz der achten und neunten Klassen am kommenden Dienstag koordiniert. Und die bekommen an diesem Tag nicht nur Hausaufgabenfrei, sondern auch noch 20 Cent pro Aufkleber – gespendet von der  wbc. „Die Summe kommt dem Förderverein unserer Schule zugute“, freut sich Thorsten Heck über diese besondere Entlohnung.

„Gerät Plastik in den Biomüll, muss es aufwändig mit Hilfe einer Siebanlage daraus entfernt werden“, erklärt Stefan Bölte einen zeitintensiven Vorgang in der wbc, der zudem hohe Kosten verursacht. Im Sieb bleiben übrigens auch die kompostierbaren Plastiktüten zurück. Denn die bekommen dem Biomüll gar nicht gut, weil sie nicht vollständig abgebaut werden, sondern zu Mikroplastik zerfallen.

Deshalb rät der wbc-Geschäftsführer dazu, auf Papiertüten umzusteigen, weil diese komplett abgebaut werden. So können Bioabfälle optimal genutzt werden und auch der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist auf diese Weise gewährleistet.

Weitere Informationen gibt es unter www.wirfuerbio.de ”

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