Eichenprozessionsspinner sind wieder unterwegs

Nestfunde bei der Gemeinde melden


Die Nester der Eichenprozessionsspinner, die aufgrund ihrer Härchen allergische Reaktionen auslösen können, befinden sich meist an den Stämmen von Eichen. Gut zu erkennen sind die Tiere an ihrem schwarzen Rückenstreifen. Foto: Gemeinde Nottuln/Kneuer

Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Und sorgen mit ihren Nestern, die sie vorzugsweise an Eichen anlegen für großes Ungemach. Sie gelten nicht nur als Forstschädling, sondern können auch für Mensch und Tier gefährlich werden. Die Raupen dieses eher unscheinbaren kleinen Schmetterlings sind in einem bestimmten Larvenstadium mit feinen Härchen bedeckt, die bei Berührung oder durch Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge, leichte Schwellungen, starker Juckreiz, Brennen, Schwindelgefühl, Fieber oder Bindehautentzündungen.
Michael Kneuer von den Gemeindewerken rät dazu, sich von den Raupen und Nestern fernzuhalten: Spaziergänger sollten in der nächsten Zeit Befallsstandorte meiden. Ende Juni/Anfang Juli hingegen sei der Eichenprozessionsspinner-Spuk vorbei: „Dann verpuppen sich die Raupen”, erklärt Michael Kneuer.
Eichenprozessionsspinner sind Profiteure des Klimawandels: Trockenes und warmes Wetter begünstigt ihre Ausbreitung – wie im vergangenen Jahr. 2018 wurden 1000 Nester im Bereich der Gemeinde Nottuln gemeldet.
Bürgerinnen und Bürger können solche Nestfunde der Gemeinde Nottuln unter der Rufnummer 02502- 942-0 (Zentrale) oder über die E-Mail-Adresse info(at)nottuln.de melden. Das Ordnungsamt schaut sich dann den Fundort an.  Liegt eine Gefahr vor – das heißt, wenn sich die Nester an öffentlichen Plätzen befinden, wie zum Beispiel auf Spiel- und Sportplätzen, auf dem Schulgelände oder an Stellen, an denen die Nester in Greifhöhe von Kindern liegen, wird die Gemeinde aktiv. 
„Bislang allerdings gab es erst wenige Vorfälle dieser Art”, so Michael Kneuer. Das kühle und eher nasse Wetter sorgt dafür, dass sich der Eichenprozessionsspinner nicht so explosionsartig ausbreitet wie im Vorjahr.  
Weitere Infos zum Thema Eichenprozessionsspinner gibt es auch beim Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen)
  

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